Die Grasshoppers stehen vor dem vielleicht wichtigsten Spiel ihrer jüngeren Klubgeschichte. Wenn GC am Dienstagabend im Letzigrund auf Winterthur trifft, geht es um nichts weniger als den Ligaerhalt – und darum, einen völligen Absturz des Rekordmeisters abzuwenden.
Brisante Ausgangslage
Die Ausgangslage ist brisant: Nach der 1:2-Derbyniederlage gegen den FC Zürich und dem missglückten Debüt von Trainer Peter Zeidler ist GC seit einem Monat ohne Sieg. Dazu kamen der verschossene Penalty, die rote Karte gegen Captain Amir Abrashi und das Cup-Out gegen Lausanne-Ouchy – die Verunsicherung ist greifbar.
Alles in der eigenen Hand
Trotzdem besitzt GC weiterhin den kleinen Vorteil. Mit einem Punkt gegen Winterthur sichern sich die Hoppers mindestens den Barrageplatz. Eine Niederlage dagegen würde den Druck vor dem letzten Spieltag massiv erhöhen – Winterthur könnte bis auf einen Punkt heranrücken.
Winterthur mit Rückenwind
Die Gäste reisen dagegen mit Rückenwind an. Der 1:0-Sieg gegen Lausanne-Sport hat bei Winterthur neue Hoffnung entfacht. «Es ist noch einmal alles drin», sagte Trainer Patrick Rahmen danach.
Frey fordert Charakter
Bei GC setzt man nun auf Erfahrung und Mentalität. «Für sie geht es um alles», sagte Michael Frey nach dem Derby mit Blick auf Winterthur. «Aber wir müssen weiter daran glauben.»
Oder mit anderen Worten: Der Letzigrund wird heute Abend zum Parkett für ein Nervenspiel. Für GC geht es um weit mehr als drei Punkte. Es geht um Stolz, Ehre – und um die Zukunft.