Lange schien das Hantavirus, das an Bord des Kreuzfahrtschiffes „Hondius“ ausgebrochen ist, sehr weit weg. Doch durch die jüngsten Entwicklungen in Nimwegen rückt das Virus und dessen gefährliche Anden-Variante plötzlich nah an den Kreis Kleve heran. Am dortigen Universitätsklinikum „Radboudumc“ wird ein mit dem Virus infizierter Patient behandelt, der vom Kreuzfahrtschiff Hondius stammt. Wie die Klinik mitteilte, wurden zwölf Klinik-Mitarbeitende nun vorsorglich für sechs Wochen in Quarantäne geschickt, weil Blut- und Urin-Proben des Patienten nicht nach den dafür vorgesehenen strengeren Verfahren behandelt wurden. Hatte es da womöglich in der Zwischenzeit auch Kontakte in den Kreis Kleve gegeben?