Beim FC Zürich hat Captain und Urgestein seinen Stammplatz an Silas Huber verloren. Wie Nau.ch exklusiv weiss, endet am Samstag eine Ära bei den Zürchern.

FC ZürichYanick Brecher, langjähriger Captain und Goalie beim FC Zürich. – keystone

Seit den Junioren spielt Yanick Brecher für den FC Zürich. Bis auf einen leihweisen Abstecher zum FC Wil (2014/15) steht der heute 32-Jährige nur bei den Zürchern zwischen den Pfosten.

366 Pflichtspiele absolviert der langjährige Captain für seinen Herzensclub. Brecher wird 2022 Meister mit dem FCZ und holt dreimal den Schweizer Cup.

FC ZürichDer junge Yanick Brecher im Dress des FCZ. – keystone

Bitter: In der aktuellen Saison erlebt Brecher gleich zwei einschneidende Dämpfer: Ende Januar wird er von Silas Huber verdrängt und wird vom damaligen Trainer Dennis Hediger zur Nummer zwei degradiert.

Erst als Interimscoach Carlos Bernegger übernimmt, kehrt Brecher überraschend ins Tor zurück. Doch beim 0:3 in Lausanne macht der Captain keine gute Falle. Schon im folgenden Spiel gegen Winterthur kehrt Huber zurück auf seinen Posten.

FC ZürichYanick Brecher ist seit Jahren das Gesicht beim FC Zürich. – keystone

Wie Nau.ch weiss, endet nach dieser Saison eine Ära: Trotz eines laufenden Vertrags bis 2027 wird Yanick Brecher beim FCZ verabschiedet werden. Es ist das Ende einer langen Karriere im FCZ-Dress. Brecher, der sich auch nach Niederlagen immer den Medien stellte, wird als Club-Ikone in die FCZ-Chronik eingehen.

Nach den letzten Spielen ist klar, dass man bei den Zürchern künftig auf Talent Silas Huber setzt. Dementsprechend hätte Brecher weiterhin mit der Nummer 2 vorlieb nehmen müssen. Für einen langjährigen Stammgoalie, der doch erst 32 Jahre alt ist, wäre das kein würdiger Abschied gewesen.

FC ZürichBrecher wird mit dem FC Zürich Meister und dreimal Cupsieger. – keystone

Immerhin: In Spiel gegen Servette geht es um nichts mehr – Brecher dürfte sich mit seinem 367. Pflichtspiel vor der Südkurve verabschieden. Falls Trainer Carlos Bernegger sein Herz nicht im Kühlschrank parkiert hat.

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Klar ist: Yanick Brecher hat sich diesen Abschied vor den eigenen Fans mehr als verdient. Und dass er seine Karriere in seinem Alter noch fortsetzen wird, ist durchaus denkbar.