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Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge denkwürdiger Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Freitag, dem 15. Mai 2026, versteigert werden.
Das ist das Highlight der heutigen Folge
Susanne und Thomas aus Gallin in Mecklenburg-Vorpommern brachten einen ganz besonderen Design-Hocker zu Horst Lichter in die Sendung.
Das ungewöhnliche Möbelstück entstand 2005 in Zusammenarbeit des renommierten Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron mit dem Familienunternehmen Vitra, das für hochwertige Designermöbel bekannt ist. Der Hocker besteht aus verleimtem Birkenholz, dessen weiße Lackierung altersbedingt an einigen Stellen vergilbt ist. Trotz einzelner Gebrauchsspuren ist das Stück ein markantes Beispiel moderner Möbelkunst mit skulpturaler Wirkung.

Dieses außergewöhnliche Möbelstück wurde in der heutigen Sendung vorgestellt
Foto: ZDF
Die Expertise bezifferte den Wert des Hockers auf 350 bis 450 Euro, wobei auch Preise bis zu 1.000 Euro aus vergleichbaren Fällen bekannt sind. Im Händlerraum entspann sich ein lebhafter Bieterwettstreit, der den Preis stetig auf bis zu 550 Euro steigen ließ – deutlich über der ursprünglichen Wunschvorstellung des Paares von 350 Euro. Am Ende erhielt ein Händler das Objekt für 550 Euro. Die Verkäufer zeigten sich mit dem Ergebnis ausgesprochen zufrieden und freuten sich über den erfolgreichen Verkauf ihres ungewöhnlichen Erbstücks.

Foto: BILD
Alle weiteren Raritäten vom 15. Mai 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu ist:
Bronzefigur „Tänzerin mit Flöte“ von F. Rosse (1888): Johanna und Gabi aus Großenbrode an der Ostsee brachten eine detailreiche Bronzefigur einer jungen Frau mit, signiert von Franz Rosse, datiert auf 1888. Die Figur zeigt eine elegante, antikisierend gekleidete Tänzerin mit Schmuck und wurde auf einen Sockel aus marmoriertem Naturstein gesetzt. Die Expertenschätzung lag bei 1.000 bis 1.400 Euro. Im Händlerraum wurde die Skulptur schließlich für 800 Euro verkauft. Die Verkäufer zeigten sich zufrieden mit dem erzielten Preis.Familienmedaillon, art-typisch um 1880, doublé mit Emaille: Sophia und ihre Großmutter Vera aus Wörthsee präsentierten ein historisches Medaillon, das seit mehreren Generationen in der Familie ist und vermutlich um 1880 entstand. Das vergoldete Stück zeigt typische gravierte Rosenmotive und feinste Emaille-Arbeit. Die Expertin schätzte den ideellen und materiellen Wert auf circa 100 Euro. Nach lebhafter Bietrunde wurde das Stück für 100 Euro verkauft. Die Verkäuferinnen zeigten sich zufrieden mit der Transaktion.Saphir-Brillantring in 750er Weißgold aus den 1970er Jahren: Monika und Norbert aus Worms stellten einen eleganten Weißgoldring mit einem ca. 1-Karat-Saphir und rundherum geschliffenen Diamanten vor. Der Saphir ist etwas dunkler mit leicht grünlichen und ungleichmäßigen Farbzonen, die Diamanten hingegen von hoher Qualität. Die Expertenschätzung lag bei circa 800 Euro. Im Händlerraum entwickelte sich ein spannender Bieterwettstreit, der letztlich bei 950 Euro endete. Die Verkäufer zeigten sich sehr zufrieden mit dem erzielten Preis.Große Bildplatte mit Rhein-Motiv von Villeroy & Boch (1897): Romanus aus Wermelskirchen bot einen dekorativen Schau-Teller aus Feinsteinzeug von Villeroy & Boch an, der die Burg Rheinstein zeigt. Die Bildplatte wurde 1897 hergestellt und im Familienbesitz weitergegeben. Die Expertenschätzung lag bei 150 bis 240 Euro. Nach kurzem Bietergefecht wurde der Teller für 160 Euro verkauft. Die Verkäuferseite zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden.
Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.