Die polnische Sängerin Alicja Szemplińska wird am Samstag, den 16. Mai 2026, als 18. Teilnehmerin im Finale des 70. Eurovision Song Contest in Wien auftreten. Nach dem Abschluss des zweiten Halbfinals am Donnerstagabend steht das vollständige Teilnehmerfeld für die große Liveshow in der österreichischen Hauptstadt fest.

Im zweiten Halbfinale am 14. Mai sicherten sich Bulgarien, Norwegen, die Ukraine, Australien, Rumänien, Malta, Zypern, Albanien, Dänemark und Tschechien die letzten Plätze für die Endrunde. Diese Qualifikanten ergänzen das Feld der bereits feststehenden Finalisten, zu denen auch Polen gehört, das bereits im ersten Halbfinale mit dem Titel «Pray» überzeugte.

Startreihenfolge des Eurovision-Finales 2026StartplatzLandInterpret – Titel1DänemarkSøren Torpegaard Lund – «Før vi går hjem»2DeutschlandSarah Angels – «Fire»3IsraelNoam Bettan – «Michelle»4BelgienEssyla – «Dancing on the Ice»5AlbanienAlis – «Nân»6GriechenlandAkylas – «Ferto»7UkraineLeléka – «Ridnym»8AustralienDelta Goodrem – «Eclipse»9SerbienLavina – «Kraj mene»10MaltaAidan – «Bella»11TschechienDaniel Žižka – «Crossroads»12BulgarienDara – «Bangaranga»13KroatienLelek – «Andromeda»14GroßbritannienLook Mum No Computer – «Eins, Zwei, Drei»15FrankreichMonroe – «Regarde»16MoldawienSatoshi – «Viva, Moldova!»17FinnlandLinda Lampenius & Pete Parkkonen – «Liekinheitin»18PolenAlicja – «Pray»19LitauenLion Ceccah – «Sólo quiero más»20SchwedenFelicia – «My System»21ZypernAntigoni – «Jalla»22ItalienSal Da Vinci – «Per Sempre Si»23NorwegenJonas Lovv – «Ya Ya Ya»24RumänienAlexandra Căpitănescu – «Choke Me»25ÖsterreichCosmo – «Tanzschein»

Trotz der hohen Einschaltquoten von bis zu 2,2 Millionen Zuschauern während des polnischen Beitrags und der positiven Resonanz in sozialen Netzwerken, wird die Produktion des Events kritisch betrachtet. Der Journalist Bartosz Sąder von Wirtualna Polska äußerte sich enttäuscht über die Inszenierung in Wien.

Malta erreicht Eurovision-Finale inmitten heftiger Boykotte

«Polska w finale i to jest chyba najważniejsza informacja. Ale powiedzcie mi, dlaczego ten konkurs był taki nudny?» fragt Bartosz Sąder, Journalist, in seinem Kommentar.


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Während Finnland mit einer Siegchance von 39 Prozent als Top-Favorit gilt, sehen Buchmacher die polnische Vertreterin mit einer Gewinnwahrscheinlichkeit von unter einem Prozent auf dem 22. Platz. Das Finale wird am 16. Mai ab 21:00 Uhr live auf TVP1 sowie online auf TVP VOD und YouTube übertragen.