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Los Angeles (USA) – Hayden Panettiere (36) spricht aktuell so offen wie nie über ihre Tochter Kaya (11), die schon seit Jahren bei ihrem Ex, der Box-Legende Wladimir Klitschko (50), in Europa lebt. Noch immer hängen ihr die öffentlichen Vorwürfe nach, dass sie ihre Tochter abgegeben hätte. Jetzt offenbart sie ehrliche Einblicke in ihre Gefühlswelt.
In dem Podcast „On Purpose“ von Jay Shetty im Rahmen ihrer Autobiografieveröffentlichung „This Is Me: A Reckoning“ berichtet die Schauspielerin: „Ich bekam meine Tochter und ich wusste, etwas stimmt nicht. Es war schrecklich.“ Dabei hatte Hayden Panettiere „schon in jungen Jahren“ davon geträumt, „Mutter zu werden“. Als ihre Tochter Kaya im Dezember 2014 zur Welt kam, musste die damals 24-Jährige feststellen: „Ich konnte einfach nicht so eine Verbindung zu ihr aufbauen, wie sie hätte sein müssen. Ich war gestresst und hatte Angst, die ganze Zeit.“

Hayden Panettiere veröffentlicht am 19. Mai ihre Autobiografie „This Is Me: A Reckoning“
Foto: FilmMagic
Hayden Panettiere: „Ich brauche Hilfe“
Panettiere entwickelte eine Suchterkrankung, beschreibt diese Zeit als „jahrelangen, schrecklichen Kreislauf aus Kampf gegen Depressionen, Angstzustände, Alkoholismus und Drogenmissbrauch“. „Was ich getan habe, war nicht normal und nicht gesund“, gibt sie offen zu. Sie erkannte das Problem und wandte sich an ihren damaligen Verlobten Wladimir Klitschko: „Nach etwa vier Monaten ging ich zu Wlad und sagte: ‚Ich brauche Hilfe. Ich kann so nicht weiterleben. Etwas läuft gewaltig schief.’“
Klitschko, damals noch als Boxer aktiv, arbeitete und lebte in Europa, während Panettiere weiterhin in Amerika ansässig war. Die gemeinsame Tochter pendelte zwischen den Wohnorten ihrer Eltern. Dann fasste Hayden einen Entschluss – ihrer Tochter zuliebe: 2018 gab sie das Sorgerecht ab und überließ Klitschko die Hauptbetreuung. Schnell keimten in der Öffentlichkeit die Vorwürfe auf, dass Panettiere sie freiwillig abgab. Doch stellt heute klar: „Die Vorstellung, dass irgendjemand denken könnte, ich würde mein Kind einfach so weggeben und damit einverstanden sein, ist herzzerreißend. Das könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein.“
Mehr zum ThemaSo ist das Verhältnis zu Tochter Kaya heute
Mittlerweile geht es der Schauspielerin nach etlichen Behandlungen deutlich besser, dennoch kämpfte sie nicht darum, das Sorgerecht zurückzubekommen. „Ich hätte es unfair und egoistisch gefunden, sie aus ihrem stabilen Leben herauszureißen.“ Denn Tochter Kaya lebt mit ihrem Vater in der Ukraine und hat sich dort ein soziales Umfeld mit vielen Freunden aufgebaut. Sie spreche fünf Sprachen und habe eine Leidenschaft fürs Reiten.

Hayden (damals 32) mit ihrer Tochter Kaya (damals 7) im Jahr 2022
Foto: Instagram/haydenpanettiere
Der Kontakt zwischen Mutter und Tochter sei dennoch eng, Hayden ist sich sicher, ihre Tochter fühle sich „in keiner Weise verlassen“: „Ich weiß, dass sie sich unterstützt fühlt. Ich habe ein unglaublich gutes Verhältnis zu ihr. Ich reise so oft wie möglich, um sie zu sehen. Wir verbringen auch viel Zeit mit FaceTime.“