Mehrere US-Aktivisten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens haben im Mai 2026 die zunehmende Normalisierung eines diskriminierenden Schimpfwortes für Menschen mit Behinderungen in aktuellen Unterhaltungsformaten scharf verurteilt.

Die Kritik entzündete sich vor allem an der HBO-Serie Euphoria, in der das sogenannte R-Wort in vier von fünf der bisher ausgestrahlten Episoden der dritten Staffel in alltäglichen Dialogen genutzt wurde, wie das Magazin Teen Vogue berichtete.

Dani Bowman, bekannt aus der Netflix-Serie Love on the Spectrum, äußerte sich gegenüber dem Portal TMZ besorgt über diese Entwicklung in der Popkultur und forderte Konsequenzen für die Medienbranche.

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«We worked way too hard for inclusion and acceptance to normalize the R word again,» erklärte Dani Bowman, Reality-TV-Teilnehmerin.


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Die 31-jährige Aktivistin, die selbst im Autismus-Spektrum ist, betonte die historischen Verletzungen, die mit dieser spezifischen Sprache einhergehen.

«As someone on the autism spectrum, it’s honestly painful to watch this language become socially acceptable again in pop culture.» sagte Dani Bowman, Reality-TV-Teilnehmerin.

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Bowman reagierte damit unter anderem auf eine Szene mit der Schauspielerin Sydney Sweeney, deren Charakter Cassie das Wort nach dem Vorwurf, wie eine Demokratin zu klingen, verwendet hatte.

«That word has been used for decades to bully, humiliate and dehumanize neurodiverse people, and bringing it back like it’s edgy or funny, it’s not progress. It’s a step backwards. We spent years trying to educate people that these words hurt real human beings, and representation means nothing if respect disappears the second people think it’s trendy to mock disability again.» konstatierte Dani Bowman, Reality-TV-Teilnehmerin.

Neben der HBO-Produktion kritisierte Bowman auch ein Netflix-Comedy-Spezial, bei dem der Schauspieler Dwayne Johnson die Beleidigung im Rahmen von Witzen über den NBA-Spieler Draymond Green verwendet hatte.

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«Using the R word, even in a joke or skit, is disappointing. Words like that have a real impact because they’ve been used for years to mock and tear down people with disabilities and neurodiverse individuals,» erläuterte Dani Bowman, Reality-TV-Teilnehmerin.

Die Aktivistin forderte ein vollständiges Verbot des Begriffs in Mainstream-Medien, da die aktuelle Entwicklung Errungenschaften der gesellschaftlichen Akzeptanz gefährde.

«We’ve made a lot of progress when it comes to inclusion and awareness, so seeing that kind of language come back into mainstream entertainment feels like a step backwards. Comedy can still be funny without targeting a community that’s fought hard to be accepted.» fügte Dani Bowman, Reality-TV-Teilnehmerin.

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Laut Bowman führt die wiederholte Ausstrahlung im Fernsehen und auf Streaming-Plattformen zu einem spürbaren Gefühl der Ausgrenzung der betroffenen Gruppen.

«You disrespect one, and you disrespect us all,» merkte Dani Bowman, Reality-TV-Teilnehmerin, an.

Abschließend verdeutlichte Bowman nochmals ihre persönliche Ablehnung gegenüber jeglicher Verwendung dieses Begriffs.

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«This word should be banned. I didn’t really like this R word at all, because it just dehumanizes people.» betonte Dani Bowman, Reality-TV-Teilnehmerin.

Katy Neas, CEO der nationalen Non-Profit-Organisation The Arc, warnte in einem Gastbeitrag am 13. Mai 2026 ebenfalls vor den gesellschaftlichen Folgen, da die betroffene Sprache schnell Einzug in Schulen und den Alltag halte.

«Every time I hear the R-word, I want to run, hide, and curl up into a ball,» berichtete Nicole LeBlanc, autistische Aktivistin.

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LeBlanc schilderte Neas gegenüber, dass sie vom Grundschulalter bis ins junge Erwachsenenalter wegen ihrer Behinderung gemobbt worden sei.

«I was bullied and called the R-word from elementary school to early adulthood. I often wished I was normal.» vertraute Nicole LeBlanc, autistische Aktivistin, der Organisation an.

In den USA leben laut Angaben von The Arc mehr als 8,5 Millionen Menschen mit intellektuellen oder entwicklungsbedingten Behinderungen, die direkt von dieser Diskriminierung betroffen sind.

«Using this word goes backwards. The younger generation should go forward. I want to see them have an easier time than I had. It is time to finally bury the R-word.» forderte Ricky Broussard, Aktivist mit Infantiler Zerebralparese.