Redaktion
Bern, 18.02.2026 – 15:36
Wie bitte? Ein anonymes Flugblatt macht Stimmung gegen die Voi-Filiale in der Berner Altstadt.
Wissen, worüber in Bern diskutiert wird? In der «Flüstertüte» erfährst du es. – BärnerBär
Das Wichtigste in Kürze
Die «Flüstertüte» liefert Gesprächsstoff aus der Bundesstadt.
Ob kultige Auftritte von Berner Köpfen, Personalien aus der Szene oder Anekdoten.
Hast du was gehört oder gesehen? Schreib uns: [email protected]
Die kultige «Flüstertüte» vom BärnerBär ist online verfügbar. Kompakt, pointiert und mit dem gewohnten Augenzwinkern. Den traditionsreichen Blick hinter die Kulissen der Stadtpolitik, des gesellschaftlichen Lebens und der Berner Szene gibt es jetzt hier.
Boykott-Aufruf in Berner Altstadt gegen Food-Laden
Der Flüsterer bekam neulich in der Unteren Altstadt ein brisantes Flugblatt in die Hände. Inhalt: Man solle den Detailhändler Voi (Migros-Partner) boykottieren. Die anonymen Schreiber stören sich an der lauten Anlieferung an der Rückseite des Ladens (Rathausgasse) morgens um 7 Uhr.
Der Voi-Hintereingang an der Rathausgasse 51. – BärnerBär
Und sie trauern dem Antiquitätenladen nach, der vor mehr als fünf Jahren weichen musste. Offenbar gab es auch schon unschöne Rededuelle zwischen (rauchenden) Mitarbeitenden und Anwohnenden.
Das anonyme Flugblatt – unterzeichnet mit «Die Nachbarschaft». – BärnerBär
Der Aufforderung, «diese Einrichtung nicht mehr zu besuchen», wird der Flüsterer nicht nachkommen. Er ist froh, dass es in der Unteren Altstadt noch einen Laden gibt, der Grundnahrungsmittel und nicht Souvenirs im Sortiment hat. Und dass leider jedes Jahr ein Antiquitätenladen schliessen muss, dafür kann Voi definitiv nichts. (18.02.)
«Flüstertüte»: Öppis gseh oder ghört?
Könizer «Radar-Ente» ist jetzt in Deutschland ein Star!
Die mittlerweile weltweit bekannte Könizer Raser-Ente ist zurück! Diesmal allerdings nicht als Temposünderin, sondern als Album-Cover der deutschen Rockband «Tales Like These».
Eine Raser-Ente fliegt in Köniz BE mit 52 km/h durch die 30er-Zone. – Gemeinde Köniz
Die rasende Ente in Köniz BE. Hier diejenige aus dem Jahr 2018. – Polizeiinspektorat Köniz BE
Die Gemeinde Köniz zeigt sich dabei grosszügig und schreibt auf Facebook: «Die Gemeinde hat das Radarbild für das Album-Cover sehr gern zur Verfügung gestellt.»
So sieht das Cover mit der Könizer Raser-Ente aus. – Screenshot Spotify
Die deutsche Band «Tales Like These». – Instagram/@taleslikethese.band
Berühmtheit erlangte die Könizer Raser-Ente im Frühling 2025 als sie in eine Radarfalle tappte. Die Ente flitzte mit 52 km/h durch eine 30er-Zone. Die Geschichte sorgte auf der ganzen Welt für Staunen und Medienberichte. Auch deshalb, weil zuvor schon im Jahr 2018 an derselben Stelle eine rasende Ente geblitzt wurde. (17.02.)
Neue Markthalle in der Länggasse
In der Länggasse ging am Samstag an der Fabrikstrasse eine neue Markthalle auf. «Die Halle 16 bringt Menschen, frische Küche, duftenden Kaffee und erlesene Weine zusammen», heisst es.
Architekt Manuel Vatter hat die Halle umgebaut, Geschäftsführer ist Caspar Schmassmann (Bild unten). Konkret wird in «Foodboxen» Streetfood aus dem Libanon, Indien und Venezuela angeboten, was die Studis der Uni Bern freuen dürfte. Der Flüsterer warnt: Plenus venter non studet libenter! Übersetzt: Ein voller Bauch studiert nicht gern 😉 (16.02.)
Caspar Schmassmann. – zvg
Berndeutsche Maus in Deutschland
Eigentlich war der Flüsterer als glühender Sport-Fan neulich zwischen SRF, ORF und ZDF bloss auf der Suche nach der am frühesten startenden Olympia-Berichterstattung. Beim Zappen blieb er jedoch bei der ARD stecken und rieb sich verwundert die Ohren.
Das Intro der beliebten Kinderserie «Die Sendung mit der Maus» flimmerte über die Mattscheibe. Doch nicht in streng Duden-konformem Hochdeutsch, sondern – kein Scherz – in Berndeutsch.
Das Intro der «Sendung mit der Maus» auf Berndeutsch. – ARD
Dass die Sendung mit einem fremdsprachigen beziehungsweise hier fremddialektischen Intro startet, ist dabei nichts Neues. Schon seit 1973 folgt eine solche Version direkt auf das hochdeutsche Original. (14.02.)
Auf Expo-Gelände: minimal falsch akzentuiert
Dem Flüsterer ist dieser Tage auf dem Expo-Gelände, bei den Eingängen zur Tiefgarage, ein kleines Detail ins Auge gestochen: ein «accés» mit… etwas zu geschlossenem Accent. Für die einen ist es nur ein Schild, für andere ist es fast schon eine Charakterfrage.
Minimal falsch akzentuiert: ein Schild bei den Eingängen zur Tiefgarage auf dem Expo-Gelände. – zVg
Drum ein freundliches, ganz leises Flüstern in Richtung Beschilderungsabteilung der BERNEXPO. Mit einem Augenzwinkern und ohne Drama: accès. So haben «les Welsches» wieder etwas weniger zum Meckern – und Bern bleibt trotzdem Bern: charmant, gelassen und manchmal minimal falsch akzentuiert! (12.02.)
FC Thun im Höhenflug – und plötzlich Weltinteresse!
Der FC Thun reitet weiter auf der Erfolgswelle. Als Aufsteiger steht der Klub plötzlich vor einem historischen Coup: Der Meistertitel ist in Reichweite – eine riesige Sensation bahnt sich an. Mit dem sportlichen Höhenflug wächst auch das internationale Interesse. Jüngst widmete die deutsche «Sport Bild» dem Berner Oberländer Team einen Beitrag. Der Flüsterer weiss: Medienanfragen treffen derzeit täglich ein. Der «kicker», «11 Freunde», «BBC», «L’Équipe» – und sogar die «New York Times» wollen etwas vom FC Thun.
Der FC Thun ist auf Meisterkurs. Eine mögliche Meisterprämie hat Präsident Andres Gerber mit der Mannschaft noch nicht verhandelt. – keystone
Präsident Andres Gerber bleibt trotz des Rummels gelassen. Während rund um den Klub die Aufmerksamkeit explodiert, hat er mit der Mannschaft noch nicht einmal über eine mögliche Meisterprämie verhandelt. (11.02.)
Hier hebt SP-Wasserfallen ab
Flavia Wasserfallen zeigt sich sportlich – nicht nur im Bundeshaus, sondern auch auf der Piste. Im Berner Breitenrain ist sie nach dem Hip-Hop-Training schon mal in Trainerhosen unterwegs. Und auch im Schnee im Wallis macht die SP-Ständerätin eine starke Figur. So stark, dass der Flüsterer zweimal hinschauen muss.
Flavia Wasserfallen im Wallis. Sie ist es wirklich. Chapeau! – zvg
In der Berner Sportwoche rund um ihren Geburi am Samstag wollte sie es nochmals wissen. «Mein Backside Air ist leider nicht mehr so clean wie vor 20 Jahren. Aber für den 47. Geburtstag ganz passabel», schreibt sie augenzwinkernd. Der Flüsterer bleibt beeindruckt. (10.02.)
Marlen Reusser: «Lieber anderes halbieren»
Eine Abstimmungszeitung mit dem Titel «Fakten statt Lärm» kämpft in der Region Bern gegen die SRG-Halbierungsinitiative. Herausgeber ist die «Allianz Pro Medienvielfalt». Diese hat zahlreiche lokale Promis für Statements gewinnen können.
So sagt etwa Rad-Weltmeisterin Marlen Reusser: «Lasst uns lieber anderes halbieren.» Schwingerkönig Christian Stucki weist auf die wichtige Bedeutung der SRG im Live-Sport hin.
Rad-Weltmeisterin Marlen Reusser sagt: «Lasst uns lieber anderes halbieren.» Sie war früher Kantonalpräsidentin der Jungen Grünen. – keystone
Und Christine Brand sagt: «Die SRG schwächen ist Gift für die Demokratie.» Als Krimi-Autorin weiss sie natürlich über Gift Bescheid, denkt sich der Flüsterer. (09.02.)
Diese Abstimmungszeitung mit dem Titel «Fakten statt Lärm» kämpft in der Region Bern gegen die SRG-Halbierungsinitiative. – Allianz Pro Medienvielfalt
Oh Tannenbaum in der Rathausgasse
Am Weihnachtsbaum, die Lichter brennen… Vor dem Hotel «Zum goldenen Schlüssel», dem ältesten in Bern, stehen zwei Weihnachtsbäume mit angezündeten Kerzen (siehe Bild von gestern). Zwar nur elektrische Kerzen, aber wir haben doch schon Februar!
Einer der zwei angezündeten Weihnachtsbäume in der Rathausgasse. – BärnerBär
Und das mitten im Unesco-Weltkulturerbe. Der Flüsterer stellt sich nun die goldene Schlüssel-Frage: Geht’s hier um verpennte Entsorgung oder gilt das schon für nächste Weihnachten? (06.02.)
YB-Beiz vor Eröffnung – neues Adrianos im Bahnhof Bern
Da freuen sich nicht nur die YB-Fans: Am Freitag wird das Stadionrestaurant «Eleven» wiedereröffnet. Zwar etwas verkleinert, weil die erste Mannschaft einen Gymnastikraum braucht, aber mit fast gleich vielen Plätzen wie vorher. Und der gewohnt soliden Küche mit einem Stich ins Mediterrane.
Das YB-Chalet wird derzeit abgebaut. Am Freitag wird dafür das Stadionrestaurant «Eleven» (rechts) wiedereröffnet. – BärnerBär
Die Wiedereröffnung erfolgt mit einer Woche Verspätung. Wegen eines Wasserschadens, wie der Flüsterer erfuhr.
Noch herrscht gähnende Leere unter den Rolltreppen in der Berner Bahnhofshalle… – BärnerBär
…aber schon im April wird hier im «Adrianos» Kaffee serviert. – BärnerBär
Noch länger gedulden müssen sich die Bernerinnen und Berner auf die neue Kaffeebar in der Bahnhofshalle. «Adrianos» wird ab April unter den Rolltreppen eine weitere Filiale betreiben. Der Flüsterer wollte nicht Kaffeesatz lesen und hat sich die Baustelle angeschaut. Da ist noch gähnende Leere. Immerhin kein Wasserschaden. (03.02.)
Berner Delegation sieht in New York Josi-Show
Julio Da Silva, Patron des «Büner»-Restaurants im Berner Breitenrain, scheint definitiv im Hockeyfieber zu sein (siehe unten). Diesmal meldet er sich mitten in der Nacht beim Flüsterer: Da Silva ist mit einer Berner Delegation nach New York gereist und hat sich auf Einladung von unseren NHL-Stars Roman Josi (Nashville Predators) und Nico Hischier (New Jersey Devils) zwei Spiele angesehen. Selbstverständlich mit Schweizer Flagge in der Hand.
Wo ist Julio Da Silva? Richtig, du hast ihn rasch gefunden. – zvg
Zuerst die 2:3-Niederlage der Nashville Predators gegen New Jersey (Siegestorschütze in der Verlängerung: Nico Hischier!) – und dann der 4:3-Sieg gegen die New York Islanders, wo Josi kurz vor Schluss das Siegestor (!) und gleichzeitig seinen 200. NHL-Treffer gelang.
Francisco Aragão (Casa Lusitania), Roman Josi, Julio Da Silva (Büner), Carlos Andrade (ACI Isolierungen), Thomas Müller (CEO Steinhölzli Bildungswege) und Dominique Merz (Johner+Partner). – zvg
Da Silva: «Ich habe eigentlich Flugangst und bin noch nie so weit geflogen. Es hat sich gelohnt. Das war zweimal Dramatik pur!» (01.02.)
Da Silva plaudert im VIP-Bereich nach dem Spiel mit Matchwinner Nico Hischier. – zvg
Keiner trinkt mehr! «Blauer Engel» und «Casa Novo» schliessen
Wo soll der Flüsterer in Bern in Zukunft bloss noch fein essen gehen? In der Länggasse geht der «Blaue Engel» nach 30 Jahren zu. Im Juli schliesst Charlotte von Gunten (75) das schöne Restaurant am Seidenweg. Der Grund ist das liebe Geld. Und weil keiner mehr trinkt.
Ein schönes Restaurant macht nach 30 Jahren dicht: Der «Blaue Engel» in der Länggasse. – zvg
Seit Corona habe sich das Ausgehverhalten der Gäste enorm verändert, sagt sie dem «Blick». Freitags und samstags sei die Auslastung kein Problem. Aber unter der Woche hingegen seien manchmal gerade zwei Tische besetzt – und der Weinkonsum insgesamt um 40 Prozent (!) eingebrochen.
Gehst du unter der Woche im Restaurant essen?
1Ja.
2Nur am Wochenende.
3Gar nicht.
Nicht viel anders geht es laut «BZ» in der Matte dem Gourmetrestaurant «Casa Novo». Patron Dirk Wagner schliesst bereits nach drei Jahren. Auch hier fehlt Kundschaft unter der Woche. (28.01.)
Auch das «Casa Novo» in der Matte schliesst. – zvg
Brésil-Bar beim Bahnhof: «Nana oriental» übernimmt
In der berühmtberüchtigten «Brésil-Bar» beim Berner Bahnhof blieben jahrelang keine Kehlen trocken. Sie hat ihre Türen längst geschlossen. In die Räumlichkeiten zieht das Take-away-Restaurant «Nana oriental» ein. Derzeit wird noch umgebaut. «Wir haben Stress und stehen unter Zeitdruck», erzählt eine Arbeiterin dem Flüsterer. Die Eröffnung stehe kurz bevor.
Gleich beim Haupbahnhof Bern: Das «Nana oriental» liegt direkt neben der neuen «Bakery Bakery»-Filiale. – BärnerBär
Die Eröffnung steht kurz bevor, noch wird umgebaut. – BärnerBär
Direkt neben dem «Nana oriental» befindet sich zudem die neue Filiale von «Bakery Bakery». Co-Founder Kevin Schmid (33) erklärte kürzlich dem BärnerBär im Interview, weshalb das Wort «Vegan» aus dem Logo gestrichen wurde. (27.01.)
SP-Wasserfallen: Von Paparazzi auf WC überrascht
Dieser WC-Besuch wird für Flavia Wasserfallen (46) zum Erlebnis. Als die Berner SP-Ständerätin im edlen «Schweizerhof Luzern» die Toilette aufsucht, wird sie von «Paparazzi» geknipst. Wie bitte?
Flavia Wasserfallen wird bei einem WC-Besuch von «Paparazzi» geknipst. – Instagram / zVg
Der Flüsterer löst auf. Die Innen-Architekten der «Ligno in-Raum AG» konstruierten für das 5-Sterne-Hotel WC-Anlagen, «welche seine Gäste feiert». Sie schreiben: «Schon beim Eintreten lässt man die Besucher über einen roten Teppich laufen. Und wer möchte, darf sich auf dem Thron wie ein König fühlen.» Oder im Fall von Wasserfallen wie eine Königin. (26.01)
SCB-Spieler sind die «echten Cracks»
Der Flüsterer hat Post erhalten von Julio Da Silva aus dem Berner Breitenrain. Unter der Woche konnte der umtriebige «Büner»-Gastgeber Tristan Scherwey, Benjamin Baumgartner, Samuel Kreis & Co. begrüssen. Zur grossen Freude seiner Stieftochter und Mitarbeiterin Belina da Silva. «Danke an den Klub und an diese echten Cracks!», schreibt Julio. Der Flüsterer weiss: Wenn die SCB-Stars kommen, dann bleiben sie auch lange. (22.01.)
Die SCBler im Büner mit Gasgeber Julio Da Silva (mit Krawatte). – zvg
Tramdepot: 125 Mitarbeitende aus 27 Nationen
Im Berner «Tramdepot» beim Bärengraben trinkt der Flüsterer gerne ein selbstgebrautes Märzen (oder Weizen). Jetzt stellt sich das «Tramdepot» neu auf: Der bisherige Geschäftsführer Lukas Meier wird CEO, seine Nachfolge übernimmt Larissa Pauli. Sabine Glauser übernimmt die Finanzen. Gewusst, dass im «Tramdepot» nicht nur bei den Bieren Vielfalt gelebt wird? Die über 125 Mitarbeitenden haben laut Meier gleich 27 (!) unterschiedliche Nationalitäten. (21.01.)
Neue Crew im Tramdepot: Thomas Baumann (links) bleibt Verwaltungsratspräsident. Lukas Meier (rechts) übernimmt mit Larissa Pauli (2. vl.)und Sabine Glauser. – Linkedin
Wie viel Gaydoul steckt im SCB?
Marc Lüthi (64) trat gestern beim SCB komplett zurück und geht bald in Pension. Er wird auch seine SCB-Aktien verkaufen. Jürg Fuhrer wird im Mai 2026 neuer CEO. «Damit hinterlässt Lüthi ein grosses Machtvakuum», schreibt unser neuer Hockey-Kolumnist Nicola Berger.
Philippe Gaydoul, einst Denner-Chef und Ex-Präsident beim EHC Kloten. Er habe Lüthi einst auf dem Golfplatz kennengelernt, heisst es. – Keystone
Spannend, was der Berner Berger in seiner Kolumne auch noch schreibt: «Die Besitz- und Machtstrukturen im SCB haben etwas Undurchsichtiges, es gibt viele Leute, die mitreden. Als Beispiel: Es gibt Beobachter rund um den Klub, die behaupten, Philippe Gaydoul, der ehemalige Besitzer des EHC Kloten, habe nicht wenig Einfluss.» (20.01.)
Berner Polit-Promis rufen «Hu!»
Am Freitag steigt im Hotel Bern die Hauptversammlung der Donatorenvereinigung des FC Breitenrain. Bei aller Sympathie für einen der besten Quartiervereine des Schweizer Fussballs: Das ist eigentlich ein ziemlich unbedeutendes Ereignis.
Der engagierte Vorstand der Breitenrain-Donatoren: Hansueli von Gunten, Su Elsener, Manuel C. Widmer (vl. oben). Unten sitzen Tom Berger und Priska Rüdisühli. – zvg
Aber halt, meint der Flüsterer. Wenn zwei ehemalige höchste Stadtberner im Vorstand mitwirken, ist für den Promi-Faktor gesorgt. Tom Berger (FDP) und Manuel C. Widmer (GFL) waren nämlich beide Stadtratspräsident und sind jetzt im Donatoren-Vorstand – zusammen mit Su Elsener (alt-Stadträtin), Hansueli von Gunten und Priska Rüdisühli. Alle Fünf sind natürlich auf dem Spitalacker beim Fanen anzutreffen und kennen den mittlerweile stadtbekannten Schlachtruf «Hopp Breiterain Hu!», lanciert von Max Haller. (19.01.)
SVP-Rösti lobt SP-Ingold
Das Magazin «Schweizer Journalist:in» lädt am 29. Januar zum Neujahrsempfang der PR-Branche. Und zwar in den «Bernerhof» im Bundeshaus-West. «Es gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen», heisst es denn auch in der Einladung. Am Event wird die vom Magazin erkorene Mediensprecherin des Jahres 2025, Franziska Ingold (55), ausgezeichnet. Die Komm-Chefin von Kommunikationsminister Albert Rösti (58, SVP) wird eine ganz besondere Laudatio erhalten: von ihrem eigenen Chef!
Bundesrat Albert Rösti (l.) diskutiert mit Franziska Ingold. – keystone
Der Flüsterer hat gehört: Rösti sei sehr zufrieden mit der ehemaligen Berner SP-Grossrätin, die zuvor auch für das Inselspital und SRF arbeitete. (18.01.)
Grösstes Restaurant der Stadt Bern eröffnet
Am Donnerstagabend hat das Gastrounternehmen Familie Wiesner beim Hauptbahnhof das grösste Restaurant-Konzept der Stadt Bern lanciert. Im «Miss Miu» und im «Negishi» werden asiatisch-koreanische Fusion-Küche, «Urban Sushi» und japanischer Comfort Food serviert. Im März soll zusätzlich die Terrasse bewirtschaftet und die Kapazität auf bis zu 500 Gäste erhöht werden.
Das Negishi in Bern. – Yannic Reber
Das VIP-Apéro (très riche) zur Eröffnung sorgte bereits erstmals für ein volles Haus. Gesehen hat der Flüsterer Manuela Angst und Gábor Filep von Bern Welcome, Bernard Fuhrer, Philipp Burkhalter (Felsenau), Bernhard Münger (Legato), Ivo Christow (Innenarchitekt FWG; Krucker & Partner), Caroline Forte (Bernapark), Rolf Frehner (Mobiliar), Mergim Lokaj (MC Donald’s), Suzanne Kämpf (TSP Architekten) und Thomas Huggler (Farner Consulting AG).
Gábor Filep (links), Manuela Angst (mitte) und Manuel Wiesner (rechts). – Yannic Reber
Während die einen die Burlesque-Tänzerin bewunderten, suchten andere schon die 1000 Quadratmeter nach Verstecken ab: In den ersten zwei Wochen sind goldene Stäbchen und eine goldene Kanne versteckt – Finderlohn: 100 Franken. Jackpot: ein Jahr Gratis-Sushi. Und, soviel sei gesagt: Verstecke gibt es im verspielten Interieur viele. Und weitere Bilder vom Anlass in der Mittwoch-Ausgabe. (16.01.).
In Yuh steckt viel YB drin
Mit der Finanz-App «Yuh» präsentiert YB seinen Hauptpartner für die kommende Saison. Erfolgreich aufgebaut hat «Yuh» der frühere CEO Markus Schwab (48), der heute als Leiter «IT-Management und Value Streams» in der Geschäftsleitung der Berner Kantonalbank sitzt.
Banker Markus Schwab (rechts) kickte früher als Junior selbst für YB. – zvg
Weshalb erzählt der Flüsterer dies? Weil er weiss, dass der Berner Schwab selbst eine YB-Vergangenheit hat: Als Bub kickte Schwab von den E-Talent-Junioren bis zum Inter-C für Gelb-Schwarz. Durch seine Nähe und Liebe zum Verein kam das Yuh-Engagement mit den YB-Frauen zustande, welches seit dieser Saison läuft. (14.01.)
YB: Kennst Du «Möntu»?
Auswärtige YB-Spieler werden traditionell schnell eingebernert. So hiess in den 70er Jahren Karli Odermatt (83) nach seinem Transfer zu YB bald einmal «Käru». Und in den 90ern wurde Godfried Aduobe (50) zum «Ghana-Godi». Jetzt hat der Flüsterer im «YB-Mag» gelesen, dass YB-Stürmer Joël Monteiro (26) von seinen Teamkollegen «Möntu» gerufen werde.
YB-Stürmer Joël Monteiro wird von seinen Teamkollegen «Möntu» gerufen. – keystone
Erfinder des Übernamens sei der damalige Captain Fabian Lustenberger (37) gewesen. Monteiro wisse zwar nicht, was es damit auf sich habe, nehme es aber gelassen, sagt er im Magazin. Und verrät, dass er von den Kapverden stamme, wo das Motto «No stress» gelte. Simon Nüssli vom Trainer-Staff sei mal dort in den Ferien gewesen und habe ihm danach gesagt: «Jetzt weiss ich, wieso du so ruhig bist. Die sind alle so drauf.» (13.01.)
Matthias Aebischer: Im Schneesturm auf dem Velo
Schnee, Regen, Kälte – der Samstag zeigte sich in Bern von seiner ungemütlichen Seite. Gemeinderat Matthias Aebischer (58) war am Mittag in der Marktgasse unterwegs.
Matthias Aebischer ist ein harter Hund. – Instagram
Trotz Wind und Schneesturm ist der Berner Gemeinderat mit dem Velo unterwegs. Hier der Blick ins Marzili am Samstag. – BärnerBär / zVg
Sein Weg zurück ins Marzili führte jedoch weder zu Fuss noch mit dem legendären «Marzilibähnli». Nein, Aebischer stieg trotz Schneesturm wie immer aufs Velo. Für einmal nicht auf sein mittlerweile bekanntes Militärvelo, sondern auf ein Publibike. Aebischer fährt bei Wind und Schneesturm. Chapeau, sagt der Flüsterer. (12.01.)
Fäbu Rohrer: Partnerin «nice to have»
Der Berner Personaltrainer Andreas Lanz (52) hat kürzlich das Buch «Bewusst. Aktiv. Sein» veröffentlicht. Zudem betreibt er den Podcast «GanzLanz», in dem zuletzt der frühere Snowboard-Profi Fabien Rohrer (50) zu Gast war. Rohrer zeigt sich dabei so, wie man ihn kennt: direkt, authentisch und ohne Filter. Im Gespräch spricht er offen über seinen persönlichen Tiefpunkt mit Panikattacken, Alkohol-Problemen und auch über den Gang aufs Sozialamt. «Ich hatte 120’000 Franken Schulden», sagt Rohrer rückblickend.
Zwei Berner im Podcast: Fabien Rohrer bei Andreas Lanz (rechts). – zvg
Heute ist Rohrer beruflich angekommen und arbeitet erfolgreich in der Immobilienbranche. Privat ist er derzeit Single, wohnt in Spiez und ist alleinerziehender Vater von einem Teenager. «Ich bin nicht angewiesen auf eine Frau», sagt er. Er komme gut alleine zurecht, könne kochen, bügeln und stehe finanziell auf eigenen Beinen. Eine Partnerin sei für ihn «nice to have», um besondere Momente zu teilen. Übrigens: Den Kontakt zu seiner ersten grossen Liebe, Ex-Miss-Schweiz Stéphanie Berger (48), pflegt Rohrer bis heute. (09.01.)
Bei GFL-Grossrat spriesst Neujahrskarte
Der Flüsterer hat Post von GFL-Grossrat Manuel C. Widmer (DJ mcw) und dessen Partnerin, alt-Stadträtin Su Elsener, bekommen: eine Neujahrskarte, die an Kreativität fast nicht zu übertreffen ist.
Der GFL-Grossrat Manuel C. Widmer verschickt seine Neujahrswünsche auf kreative Art und Weise. – zVg
Gedruckt sind die guten Wünsche nämlich auf einem Saatpapier – BärnerBär
Gedruckt sind die guten Wünsche nämlich auf einem Saatpapier. Dieses muss man nur über Nacht in eine Wasserschüssel legen, um danach in einem Topf eine wunderbare Schmetterlingswiese hinzuzaubern. Der Flüsterer bedankt sich – und freut sich schon jetzt auf viele Schmetterlinge! (06.01.)
Mexikanisch in Adelboden – Promis im Stall
Während sich über die Feiertage die Berner Cervelat-Prominenz zum Racletteplausch in einem Adelbodner Stall hoch oben in den Bergen heimlich die Klinke in die Hand gibt (der Flüsterer war ebenfalls vor Ort), gibt es im Dorf eine kulinarische Neueröffnung: In Adelboden hat ein mexikanisches Restaurant aufgemacht. «UNICO by Alte Taverne» nennt sich das stilvoll eingerichtete Lokal, geführt von Till Dossenbach (28).
Das «UNICO by Alte Taverne» ist offen. Pächter Till Dossenbach (links) und Barkeeper Claudio Bilbie freuen sich auf die Gäste. – BärnerBär
Das mexikanische Lokal ist geschmackvoll eingerichtet. – BärnerBär
«Wir freuen uns auf Einheimische, Zweitwohnungsbesitzer und Touristen», sagt Dossenbach dem Flüsterer. Zuvor war er Geschäftsführer in der Revier Mountain Lodge Adelboden. (04.01.)
Kugel-Werni geht in Rente
Werner Günthör (64), mehrfacher Weltmeister im Kugelstossen, geht nächstens in Pension. Er arbeitete seit Jahren als Ausbildner im Bundesamt für Sport in Magglingen BE.
Kugel-Werni wird es aber nicht langweilig werden: Der Zeitschrift «reformiert» verriet er, dass er die neugewonnene Freizeit geniessen werde mit «reisen, Freunde treffen, Motorrad fahren».
Werner Günthör gehörte im Kugelstossen zu den besten Athleten der Welt. – keystone
Günthör werde sich aber weiterhin um Sportlerinnen und Sportler kümmern. Denn seine Frau, mit der er in Erlach BE lebt, arbeite noch.
Nadja Günthör ist Erlacher SVP-Grossrätin. – zvg
Und das nicht zu knapp, findet der Flüsterer: Personal Coach Nadja Günthör (60) ist SVP-Grossrätin, OK-Präsidentin des Eidgenössischen Musikfests 2026, Mitglied verschiedener SVP-Gremien, Stiftungsrätin des Altersheims Ins, Schulrätin der NMS Bern, und nicht zuletzt Verfasserin von «Stimmen der Schweiz» für dieses Portal. (03.01.)
Vor der Tragödie: Berner Politiker besuchte Unglücks-Bar
In der Silvesternacht kam es in Crans-Montana in der Bar «Le Constellation» zu einem verheerenden Brand: Mindestens 40 Personen starben, über 100 wurden teils schwer verletzt.
Glück hatte der Berner Politiker Raphaël Karlen. Denn: «Ich war in Crans-Montana in den Ferien und am Abend mit der Familie in dieser Bar», so der FDPler zum Flüsterer.
Der Berner FDP-Politiker besuchte vor der Feuer-Tragödie die Bar «Le Constellation» in Crans-Montana. – keystone
Während der Feuer-Tragödie sei er mit seiner Familie zum Glück im Ferienhaus gewesen. «Wir hörten aber die unzähligen Ambulanzen bei uns vorbeifahren. Auch die Helikopter hat man gehört.»
Mittlerweile ist Karlen mit seiner Familie aus Crans-Montana abgereist. Er zeigt sich beeindruckt von der Zusammenarbeit aller Behörden und der Solidarität unter den Menschen im Dorf: «Alle haben sofort geholfen. Viele brachten Verletzte sogar in ihren privaten Autos in die Spitäler, als alle Ambulanzen besetzt waren.» (02.01.)
Bald keine Ente mehr im Mekong-Beizli
Das Mekong-Beizli am Kornhausplatz ist seit Jahren bekannt für seine chinesische und thailändische Küche. Der Flüsterer kennt Berner Köche, die sich dort einmal pro Woche die Ente gönnen, weil sie so fein sei.
Das Mekong-Beizli gleich beim Zytglogge. – zvg
Bald ist aber Schluss! Dem Flüsterer kam zu Ohren, dass das Mekong trotz vielen Gästen im Frühling schliessen will. (28.12.)
Adelboden: Von der Skihütte direkt in die Queens Bar
«Die Queens Bar in Adelboden gehört den Königinnen und Königen der Nacht», steht auf der Website. Ungünstig nur, wenn hinter der Bar niemand mehr steht. Und im glutenfreien Restaurant nebenan, wo man fein Griechisch und Vietnamesisch essen kann, auch gleich auch noch eine Kellnerin. Der umtriebigen Pächterin Win gelang es innert weniger Tage, beide Stellen neu zu besetzen. «Jemand hat mir zwei Engel geschickt», sagt sie dem Flüsterer.
Neue Gesichter in der Queens Bar in Adelboden: Pächterin Win (links) mit dem neuen Barchef Mathias Trummer und der Serviceangestellten Ramona Liner. – BärnerBär
Besonders kurios ist die Geschichte des neuen Barkeepers Mathias Trummer: Nach seinem wenig glanzvollen Abgang in einer Beiz im Skigebiet ging er spazieren – und strandete in der Queens Bar. Eine Stunde später hatte er den neuen Job. (23.12.)
Max Hubacher im Kuss-Test
Der Berner Schauspieler Max Hubacher ist derzeit wegen seines neuen Films «Love Roulette» gross in allen Medien. Besonders interessant: sein Auftritt in der blue-Sendung «Bötschi fragt». Dort erzählte der 32-Jährige von einem Kuss-Casting, wo er zum Test reihenweise Frauen küssen musste. Das würde man heute aber nicht mehr so machen.
Der Berner Schauspieler Max Hubacher. – Keystone
Besonders in Erinnerung sei ihm geblieben, dass eine der Frauen kurz vor dem Kuss einen Döner gegessen habe. Mit viel Scharf und Zwiebeln, vermutet der Flüsterer. (22.12.)
Pegasus sagen in Festhalle tschüss
«Was für eine Band. Was für eine schöne Reise, welche leider dieses Wochenende mit dem letzten Konzert in der Festhalle Bern zu Ende geht», schreibt Raphael Karlen (FDP) begeistert auf Facebook. Fast 7000 Fans feierten die Bieler Band rund um Noah Veraguth nach über 20 Jahren Bandgeschichte. Bassist Gabriel Spahni und Gitarrist Simon Spahr werden neue Wege abseits des Rampenlichts gehen, heisst es.
Letzter Auftritt von Pegasus in der Festhalle. – Raphael Karlen/FB
Der Flüsterer hat die SRF-Dok über Pegasus gesehen. Weshalb die Band Schluss macht, hat man dort eindrücklich erfahren. Pure Harmonie hinter den Kulissen sieht anders aus. (21.12.)
Thun-Trainer Lustrinelli gezeichnet…
Der FC Thun ist Wintermeister. Chapeau, meint der Flüsterer. Die Euphorie ist im Berner Oberland so gross, dass ein Fan Trainer Mauro Lustrinelli sogar gezeichnet hat. «Schon als Kind träumte ich davon, ihn zu treffen. Er war ein aussergewöhnlicher Spieler und ist jetzt ein fantastischer Trainer», schreibt Thun-Fan Melanie.
Lustrinelli freut sich über seine Zeichnung. – FB
Wir erinnern uns da an einen Spruch vom leider verstorbenen Polo Hofer. Er sagte: «Lieber vom Leben gezeichnet als von Rolf Knie gemalt.» (20.12.)
Ex-YB-Spieler Roland Schönenberger geht in Rente
Nach vier Jahrzehnten zieht sich Roland Schönenberger (70) aus dem operativen Geschäft seiner Treuhand-Unternehmung zurück.
Roland Schönenberger feierte am 10. Oktober seinen 70. Geburtstag. – zvg/YB
Der Ex-YB-Spieler schreibt in einem Abschiedsbrief. «Ich habe von Beginn an das Ziel verfolgt, eine fachlich hochstehende und vertrauensvolle Nachfolge präsentieren zu können.» Gesagt, getan. Sein Sohn Roger Schönenberger amtet als CEO. (20.12.)
Spital Frutigen: Chefarzt wird pensioniert
Nach der Pensionierung des Frutiger Orthopädie-Chefarztes Ulrich Stricker wird Dr. med. Jonathan Spycher Gesamtverantwortung für die Orthopädie der Spitäler fmi AG übernehmen. Das passiert im Juni 2026. (19.12.)
Dr. med. Ulrich Stricker (links) geht. Er wird ab Juni 2026 Dr. med. Jonathan Spycher ersetzt. – zvg
Steile Karriere nach Nau.ch-Praktikum
Grindelwald Tourismus baut seine operative Führung aus. Isabelle vom Dahl übernimmt die neu geschaffene Funktion als stellvertretende Resort Director. Sie ist seit sechs Jahren bei Grindelwald Tourismus tätig. Zuvor sammelte sie unter anderem erste Berufserfahrung als Praktikantin bei Nau.ch. Der Flüsterer gratuliert. (19.12.)
Isabelle vom Dahl. – zvg
Direkte Berner Demokratie im Whatsapp-Chat
Die Berner Stadtregierung stellt der Rasensport-Initiative einen Gegenvorschlag gegenüber. Das erfreut das Initiativkomitee, bestehend aus Sportvereinen und sportfreundlichen Parteien, natürlich überhaupt nicht.
Berner Gemeinderätin Melanie Mettler. – Keystone
Der Flüsterer vernahm nun: In ihrem internen Whatsapp-Chat ereiferten sich die Mitglieder über die Haltung des Gemeinderats. Als sie gerade begannen, sich in Rage zu schreiben, erschien plötzlich bei allen «Mettler schreibt» im Iphone. Ja, klar: Melanie Mettler war – vor ihrer Wahl in den Gemeinderat – unterschriften-sammelndes Mitglied im Komitee, als damalige GLP-Nationalrätin.
Dank Chat konnte sie nun bequem ihren ehemaligen Mitstreitenden die Position der Regierung unterbreiten. Gutbernerisch endete der Schlagabtausch in einer Verabredung zum «persönlichen Austausch». Auf die Ratsdebatte darf man sich freuen – falls dann nicht schon alles gesagt ist… (18.12.)
Chappi trifft auch gegen Bundesrat Beat Jans
Der Flüsterer zog es gestern vor, auf dem warmen Sofa zu bleiben. Nicht so Bundesrat Beat Jans (61). Er spielte tatsächlich in kurzen Hosen im eiskalten Wankdorf Fussball. Mit dem FC Nationalrat trat er gegen die YB Old Stars an – und verlor das Plauschmätschli ehrenvoll mit 5:7.
Kalter Dienstagabend im Wankdorf: Die YB-Legenden und der FC Nationalrat auf dem gemeinsamen Teambild. Mit dabei ist Bundesrat Beat Jans (oben, fünfter vl.) – BärnerBär
Die tapferen Zuschauern kamen auf ihre Kosten: Gleich 12 Tore gab es zu sehen. – BärnerBär
YB-Legende Lars Lunde (links) nach dem Spiel (mit Lino Masone von den YB Old Stars). Unser YB-Kolumnist hat gerade eine Hüft-Operation hinter sich, läuft noch nicht rund.. – BärnerBär
Bei YB trafen Johan Berisha (46) – und wie eigentlich immer Altmeister Stéphane Chapuisat (56) doppelt. Chappi hat das Toreschiessen immer noch im Blut. Nur zuschauen konnte bei den YB-Legenden Lars Lunde (61). Er erholt sich gerade von einer Hüftoperation. (17.12.)
Wenn Politik auf Pinot trifft
Als der Flüsterer neulich durch die weihnachtlich dekorierte Kramgasse schlenderte, staunte er nicht schlecht, als er im Gewölbekeller der wineBANK auf den Nationalrat und ehemaligen Parteichef der Mitte, Gerhard Pfister, traf.
Nationalrat Gerhard Pfister war in Bern unterwegs. – keystone
Der einstige Bundesratskandidat fand sich dort zu einem Stelldichein mit Pascal Krauthammer im Rahmen eines Polit-Talks ein, einem ganz neuen Unterhaltungs-Format des Gastronomen Maurice Bridel, der als Location dafür Berns schönsten Wein-Tresor gewählt hat. (16.12.)
Bernerin steigt jetzt in Zürich um
Eine Bernerin wird Kommunikationsleiterin bei den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ): Irène Messerli. Die 52-Jährige hat grosse Erfahrung im Metier – sie war unter anderem bei Ringier, bei der Berner Kapo, bei Bernet Relations und zuletzt bei der Migros. Da Messerli erst im Januar beginnt, bleibt ihr vorderhand die grösste Zürcher Tramumstellung aller Zeiten erspart. (15.12.)
Irène Messerli kommuniziert neu für VBZ in Zürich. – zvg
Von der Strafanstalt ins Restaurant «Barbière»
Dem Flüsterer kam eine Rochade in der Berner Gastroszene zu Ohren: Der beliebte Kult-Koch Amadeus wechselt vom «Barbière» im Breitsch zur «Suban – Thai Eatery» in der Lorraine. Für den begeisterten YB-Fan und Hobby-Sänger (nur zum Kochen) kommt jetzt Simon Kräuchi.
Das Restaurant «Barbière» im Berner Breitenrain hat einen neuen Koch. – zVg
Dieser kennt das «Barbiere» schon aus seiner Zeit beim benachbarten Geschäft «Boulotte», der Bio-Metzgerei. Zuletzt hat Kräuchi allerdings in der Strafanstalt Witzwil BE gekocht. Wenn jemand fragt, ob das unfreiwillig war, kontert er gelassen: «Nein, ich hatte immer einen Schlüssel.» (11.12.)
«Stadtgeflüster»-Party: Erich Hess mit seiner sportlichen Freundin
SVP-Nationalrat Erich Hess zeigte sich an der «Stadtgeflüster»-Party im Kursaal in Begleitung seiner Freundin Sarah Wölfli.
Erich Hess mit Freundin Sarah Wölfli an der «Stadtgeflüster»-Party. – Stadtgeflüster / zVg
Weniger bekannt: Wölfli engagiert sich in ihrer Freizeit im Nachwuchsbereich des FC Breitenrain. Dort betreut sie als Trainerin ein Juniorenteam – übrigens gemeinsam mit DJ Christopher S. (9.12.)
Tom Berger verabschiedet sich mit Quiz
Aufgeräumte Stimmung an der Jahresschlussfeier des Berner Stadtrats im «Sous Soul», nach der letzten Sitzung unter Präsident Tom Berger (FDP), der Mitte Januar an Jelena Filipovic (GB/JA) übergeben wird.
Nik Eugster verdankt Tom Berger. – BärnerBär
Tom Berger verabschiedet sich mit lustigen und besinnlichen Worten aus dem Präsidialamt. – BärnerBär
Die «Specknockerln» mit Ratsweibel Mago Flück (rechts). – BärnerBär
Berger wurde von Stadtpräsidentin Marieke Kruit (SP) und seinem Parteikollegen Nik Eugster verdankt. Danach gabs ein Überraschungskonzert der Austro-Pop-Band «Specknockerln», mit Ratsweibel Mago Flück am Bass. Weiteres Highlight war ein von Berger konzipiertes Pub-Quiz, das Eugsters Team gewann.
Hier fährt der Fasnachtsbär im «Bären Taxi» davon. – BärnerBär / Raphaël Karlen
Alle fünf Gemeinderäte und -rätinnen waren zugegen und konnten eine Quizfrage leicht beantworten: Was war die grösste Panne der Stadtregierung 2025? Antwort: eine Regierungs-Retraite ausgerechnet am 11.11. Das führte dazu, dass der Fasnachtsbär nicht in den Käfigturm geschlossen werden konnte, worauf dieser mit dem Taxi flüchtete (der BärnerBär berichtete). (05.12.2025)
Handball-WM mit Berner Kommentar
Derzeit auf SRF zu sehen und zu hören ist die Wahl-Bernerin Noëlle Striffeler-Frey (33). Die ehemalige Nati-Spielerin ist Co-Kommentatorin an der Frauen-Handball-WM in Deutschland und Holland.
Noëlle Striffeler-Frey mit Paddy Kälin an der Handball-WM. – SRF
Leider war beim ersten Spiel ihr Mikro nicht auf dem richtigen Level, so dass der kompetente Kommentar nur schlecht zu hören war. Striffeler-Frey ist Teil einer Handball-Familie: Ihre Schwester Lisa Frey und ihr Ehemann Valentin Striffeler schafften es ebenfalls in die Nati. (04.12.2025)
Das macht Pedro Lenz im Tonstudio
Der Berner Schriftsteller Pedro Lenz steht unverhofft im Tonstudio und nimmt eine Single auf. Der Flüsterer weiss mehr: Initiator ist Chansonnier Oli Kehrli, der im März im Bierhübeli sein 20-Jahr-Bühnenjubiläum begeht.
Der Berner Schriftsteller Pedro Lenz (links) nimmt gemeinsam mit Oli Kehrli eine Single auf. – Instagram
Mit dabei im Bierhübeli sind YB-Idol Guillaume Hoarau, Geigerin und Kehrlis Ex-Freundin Gwendolyn Masin – und eben Lenz. Der gemeinsame Song kommt am Freitag heraus. Der Titel: «Biss i d Platte». (03.12.2025)
Für YB-Stars: Restaurant «Eleven» wird umgebaut
Das YB-Stadionrestaurant «Eleven» im Wankdorf wird massiv verkleinert. Der hintere Bereich wird zu einer Gymnastikhalle umgebaut. Wo heute noch lecker getafelt wird, werden also schon bald die YB-Stars wie Marvin Keller, Christian Fassnacht oder Chris Bedia stretchen. Das berichtet das Servicepersonal dem Flüsterer übereinstimmend.
Im Stadionrestaurant «Eleven» wird bald auch geschwitzt. Hier werden auch Gespräche geführt, wie mit YB-Star Alvyn Sanches bei seiner Vertragsunterzeichnung. – zVg / Flüsterer
Das ganze Restaurant wird für den Umbau vom 21. Dezember bis 31. Januar geschlossen. Geöffnet bleibt während des Umbaus nur das YB-Chalet auf dem Vorplatz. (02.12.2025)
Sesselrücken: Marti zu swiss unihockey
Bleiben wir doch grad bei YB: Daniel Marti übernimmt im Januar die Nachfolge von Andi Rebsamen als Leiter Marketing von swiss unihockey. Marti war in den letzten zehn Jahren Leiter Marketing bei den Young Boys. Zuvor arbeitete er unter anderem bei der Stiftung Schweizer Sporthilfe sowie der IMS Sport AG. Seinen Job bei YB hat Melanie Schär übernommen (früher Energy) (02.12.2025)
Daniel Marti bleibt im Sportbereich. – zvg
Rima kündet in Bern Ende seiner Live-Show-Karriere an
Am Sonntag verkündet Marco Rima im ausverkauften Berner «National» das endgültige Ende seiner Live-Show-Karriere.
SCB-CEO Marc Lüthi (r.) besucht die Show von Marco Rima im «National». – keystone
Im Publikum gesichtet hat der Flüsterer auch SCB-CEO Marc Lüthi, welcher in der aktuell sehr harzigen Eishockey-Saison wohl etwas Aufheiterung nötig hatte… (01.12.2025)
Marc Schlittler ist neuer Gemeinderat in Rumisberg. Ob er das auch möchte, ist hingegen eine andere Frage. Denn: Für den vakanten Sitz im fünfköpfigen Gemeinderat gingen im Vorfeld keine Wahlvorschläge ein.
Falls man den Ort nicht genauer kennen sollte: So sieht es in Rumisberg aus. – Nau.ch / Ueli Hiltpold
Das sieht dann so aus: 111 Wahlzettel gingen ein, darunter 30 leere und zwei ungültige. Schlittler erhielt 34 von 79 gültigen Stimmen. Wir gratulieren Schlittler herzlich zur Jekami-Wahl! (30.11.2025)
Florence Schelling im Baby-Glück
«Hello world, our little baby girl», schreibt Florence Schelling (36) auf Instagram. Zu sehen sind zwei kleine Babyfüsschen – der Name bleibt geheim. Unter den Gratulanten befindet sich auch Steffi Buchli.
Florence Schelling ist Mami geworden. – keystone / Instagram
Nach ihrem Aus als SCB-Sportchefin vor gut vier Jahren hat sich Schelling aus dem Profi-Eishockey zurückgezogen. Seither ist es ruhig geworden um die ehemalige Nationaltorhüterin. Heute arbeitet sie als Mental-Coach. (29.11.2025)
Ist die Bärnerbär-Flüstertüte etwas für dich?
1Ja, hier bin ich richtig.
2Nein, interessiert mich überhaupt nicht.
Ex-Stadtplaner mit einem Schuss Federer
Er war jahrelang ein umtriebiges Kadermitglied der Berner Stadtplanung: Thilo Jennewein. Jetzt macht sich der gebürtige Saarländer selbstständig.
Thilo Jennewein (2.v.r.) war jahrelang ein Kadermitglied der Berner Stadtplanung. – zVg
Seine Firma heisst «UrbOn» – das ist Urbanität mit einem Schuss Federer («On»). Jenneweins Website ist zwar noch «under construction», aber der Leitspruch «räumliche Strategien und Interessen» ist Hinweis genug, wohin die Reise geht. (28.11.2025)
Onkel Bubi freut sich über künftigen YB-Star
Auf dem YB-Matchblatt beim Europa-League-Spiel gegen Aston Villa in Birmingham stand ein gewisser Elio Rufener. Den 18-jährigen Mittelfeldspieler aus dem YB-Nachwuchs kennen nur Eingeweihte.
YB-Talent Elio (l.) und sein Onkel und Fussballfan Bubi Rufener. – Social Media
Bekannter ist hingegen sein Onkel Bubi Rufener. Der Sänger und Bandleader («Bubi eifach») soll sehr stolz gewesen sein.
Übrigens: Der Juve-Fan Rufener hat einmal unseren Stéphane Chapuisat bei einem Talk im prallvollen Jardin-Saal tödlich beleidigt – mit der Behauptung, Chappi habe mit Dortmund im Champions-League-Final gegen die Italiener verloren. (27.11.2025)
Und der Bäredräck-Preis geht an…
Wenn das Hotel Schweizerhof jeweils am Zibelemärit morgens um halb 7 zu seinem gediegenen Zmorge einlädt, wird immer auch der Bäredräck-Preis für aussergewöhnliche Leistungen im kulturellen und gesellschaftlichen Leben verliehen.
Dieses Jahr geht der Preis an die zwei Hauptverantwortlichen der Frauenfussball Euro 2025: Hannah Sutter und Marc Heeb. Was die beiden innert kürzester Zeit auf die Beine gestellt hätten, verdiene Respekt, sagte Stadtpräsidentin Marieke Kruit bei ihrer Laudatio. «Bern kann auch Tempo», meinte sie mit einem Schmunzeln.
Wir gratulieren: Hannah Sutter und Marc Heeb mit dem Bäredräck-Preis. – zVg
Am Zibelemärit-Zmorge nahmen zahlreiche Berner Prominente wie Polizeidirektor Alec von Graffenried, Tramdepot-CEO Lukas Meier, Manuela Angst von Bern Welcome, SVP-Nationalrat Erich Hess, Gemeinderätin Melanie Mettler oder Bike-Pionier Thömu Binggeli teil. (26.11.2025)