Überhaupt ist dies ein guter Jahrgang für das ESC-Finale, es gibt viele gelungene Kompositionen zu hören und Choreografien zu sehen. Der
griechische Kandidat Akylas kommt in einem Tigerkostüm mit Tigermütze und
leuchtend orangenen Fellstiefeln auf die Bühne und tanzt zu heiter vor sich hin
hüpfenden Eurodisco-Retro-Rhythmen und gelegentlich hineingedüdelten
8-bit-Melodien in einem Wirbel aus Zirka-1987-Vintage-Computer-Design-Zeichen,
das Lied handelt davon, dass er gerne konsumiert und alles kaufen möchte, was
er kann, um damit seine innere Leere zu füllen. Gegen Ende des Stücks namens Ferto (Platz 10) fährt Akylas auf einem Tretroller zu einem Themenkabuff, in
dem er unter anderem auf eine lebende griechische Statue trifft. Und auf seine
Mutter, die ebenfalls ein Tigerkostüm trägt.