Für die Pflege von Rasenkanten, hohen Sträuchern und Bäumen benötigt man verschiedene Geräte wie Trimmer, Freischneider und Hochentaster. Das führt schnell zu Platzproblemen im Gartenhaus.
Abhilfe schaffen Kombigeräte, die diese Funktionen in einem Gerät vereinen, indem sie Werkzeuge am Stiel mit austauschbaren Vorsätzen kombinieren. Im Test konnte dabei das Kombigerät KM 56 RC-E von Stihl* am meisten überzeugen und sich den Testsieg holen. Der Preis-Leistungssieg geht hingegen an das Set BC-MFH400-X von Scheppach*.
IMTEST nahm acht Kombigeräte unter die Lupe: sechs Akku- und zwei Benzinmodelle.
Als Sets mit Hochentaster, Freischneider und Heckenschere treten Einhell GE-LM 36/4in1 Li-Solo, Scheppach BC-MFH400-X und Stiga MT 330 an.
Teil- oder Baukastensysteme bieten Stiga MT500e Kit, Husqvarna 110iL FLXi, Makita UX01G sowie Stihl KMA 80 R und Stihl KM 56 RC-E. Einige dieser Modelle richten sich auch an Profis im Gartenbau.
Die besten Kombigeräte
Das sind der Test- und Preis-Leistungssieger der Kombigeräte im Test.
Testsieger: Stihl KM 56 RC-E
Das Kombigerät KM 56 RC-E lässt sich mit zahlreichen Werkzeugen des Stihl Kombisystems betreiben, sodass sich Arbeiten rund um Haus und Garten mit nur einem Antrieb erledigen lassen.
Stihl KM 56 RC-E
Ausgestattet mit einem 2-MIX-Motor, ErgoStart, elektronischer Zündung, Schnellkupplung und teilbarem Schaft bietet er komfortable Handhabung, einen einfachen Werkzeugwechsel sowie platzsparende Lagerung.
PRO Stihls KM 56 RC-E verfügt über ein sehr gutes Kaltstartverhalten. Der Motor ist relativ leicht und gut ausbalanciert, was auch längeres Arbeiten nicht zur Qual werden lässt. Das Gerät ist zudem wertig verarbeitet und gut gegen Schmutz und Staub geschützt. Es nutzt die gleichen hochwertigen Anbaugeräte wie alle anderen Antriebe des Herstellers. KONTRA Anders als beim Akku-Modell kein verstellbarer Griffbügel. In Verbindung mit den Anbaugeräten recht teuer.
IMTEST-Ergebnis:
gut 1,63
Preis-Leistungssieger: Scheppach BC-MFH400-X
Das Scheppach-Akku-Multifunktionsgerät BC-MFH400-X vereint Rasentrimmer, Heckenschere und Hochentaster in einem System und deckt damit zentrale Arbeiten der Gartenpflege mit nur einem Gerät ab – und das zu einem unschlagbaren Preis.
Scheppach BC-MFH400-X
PRO Im Test erwies sich das Kombigerät von Scheppach als sehr solide, die Leistungsergebnisse reichten von sehr gut (Trimmen) bis befriedigend (Heckenschere). Je nach Aufsatz stehen unter anderem ein 380 mm breiter Rasentrimmer mit Tipp-Automatik, eine 390 mm Heckenschere mit 11-facher Winkeleinstellung sowie ein Hochentaster mit bis zu 18 m/s Kettengeschwindigkeit zur Verfügung. Mit einem UVP von 199 Euro inklusive Zubehör schlägt es alle anderen im Preis. KONTRA Auch, wenn das BC-MFH400-X mit einer guten Grifffestigkeit punktete, ist es vergleichsweise schwer, was sich auch auf die Balance auswirkte.
IMTEST-Ergebnis:
gut 2,41
Weitere empfehlenswerte Kombigeräte
Auch die anderen Kombigeräte lohnen einen Blick und bieten ihre ganz eigenen Vorzüge.
Stihl KMA 80 R
Das Modell KMA 80 R lässt sich wie sein „Benzin-Bruder“ flexibel mit zahlreichen Werkzeugen des Kombisystems nutzen, die dank Schnellkupplung werkzeuglos gewechselt werden können. Der Motor bietet zwei Geschwindigkeitsstufen inklusive Eco-Modus sowie eine stufenlose Drehzahlanpassung.
Stihl KMA 80 R
PRO Der Stihl KMA 80 R funktioniert als Antrieb mit allen getesteten Aufsätzen sehr gut und recht leise. Er hat Ausdauer, ist kraftvoll und sehr gut ausbalanciert. Mit dem verstellbaren Handgriff lässt er sich schnell an verschiedene Arbeitssituationen anpassen. Der Wechsel der durchweg hochwertigen Anbaugeräte geht problemlos vonstatten. KONTRA Die flügelförmige Bediensperre wirkt zunächst ungewohnt. Preis liegt hoch, insbesondere mit Zubehör. Das Gerät richtet sich damit klar an ambitionierte Hobbyisten und Profis.
IMTEST-Ergebnis:
gut 1,65
Husqvarna 110iL FLXi
Der Akku-Trimmer 110iL FLXi ist für kleinere Gärten konzipiert. Funktionen wie automatischer Fadennachschub, klappbarer Pflanzenschutzbügel, integrierter Kantenschneidemodus mit Führungsrad und teilbarer Schaft sorgen für einfache Handhabung. Dank optionaler FLXi-Aufsätze lässt sich das Gerät vielseitig erweitern – vom Heckenschnitt über Astsägearbeiten bis zur Laubentfernung.
Husqvarna 110iL FLXi
PRO Der serienmäßig zum Husqvarna gehörende Rasentrimmer ist durch den Schwenkmechanismus sehr vielseitig, der Hochentaster äußerst durchzugsstark. Zudem ist das Handstück ausgesprochen leicht. KONTRA Es gibt nur eine Geschwindigkeitsstufe. Außerdem ist die Bediensperre mittels Plastik-Kipphebel von der Handhabung und Haptik her nicht optimal.
IMTEST-Ergebnis:
gut 1,66
Makita UX01G
Das Kombigerät von Makita ist für anspruchsvolle Einsätze im Garten- und Landschaftsbau konzipiert. Dank ergonomisch gestaltetem, höhenverstellbarem Rundgriff und variabler Geschwindigkeitssteuerung arbeitet das Gerät komfortabel und präzise. Sicherheits- und Schutzfunktionen wie Motorstopp bei Blockieren oder Tiefentladeschutz erhöhen die Betriebssicherheit. Mit verschiedenen optionalen Aufsätzen lässt sich der Antrieb flexibel an unterschiedliche Anwendungen anpassen.
Makita UX01G
PRO Das Kombigerät überzeugte im Test bei allen Arbeiten (Sägen, Schneiden, Trimmen) mit sehr guten Ergebnissen. Obwohl das UX01G zu den schwereren Modellen im Test gehört, bot es eine gute Balance und eine sehr gute Grifffestigkeit. KONTRA Negativ fiel jedoch zu Buche, dass das Gerät etwas schwierig zu bedienen ist. Da das UX01G kein Gerät für den reinen Privatgebrauch ist, muss der Nutzer alle Zubehörteile einzeln kaufen. In der Summe gehört es damit zu den teuersten Geräten im Test.
IMTEST-Ergebnis:
gut 1,88
Das sind die Testergebnisse im Detail
Dieser Test wurde vollständig oder in Teilen in 03/24 durchgeführt. Die Berechnung aller Ergebnisse der aktuellen Version basiert auf dem IMTEST-Bewertungsverfahren 2025 und den Hersteller-UVP von 02/26. Noten und/oder Platzierungen können von der ursprünglichen Bewertung abweichen.
FAQ: IMTEST fasst alles Wissenswerte rund um die Kombigeräte zusammen
Warum ist das Benzingerät von Stihl Testsieger? Welche Vorteile bieten Kombigeräte? Welche Leistung bringen die Geräte? IMTEST fasst alle Fragen und Antworten zusammen.
Warum ist das Gerät Stihl KM 56 RC-E Testsieger?
Wer Hecken, Sträucher und Bäume auf seinem Grundstück hat sowie Rasen oder eine Wiese, für den ergibt ein Kombigerät viel Sinn. Die Auswahl der passenden Maschine hängt von der Nutzungsintensität ab. Das Kombigerät Stihl KM 56 RC-E richtet sich an ambitionierte Hobbygärtner, während die einzeln nachkaufbaren Anbaugeräte die gleichen wie für die Profi-Maschinen sind. Das macht das System von der Leistung her sehr gut, aber auch kostenintensiv.
Was macht das Scheppach BC-MFH400-X zum Preis-Leistungssieger?
Wer einen kleinen Garten besitzt und nur gelegentlich Schneide- und Sägearbeiten durchführen muss, für den eignet sich ein günstigeres System wie das vom Preis-Leistungssieger. Mit nur 200 Euro ist man beim Scheppach BC-MFH400-X dabei. Die Leistungsergebnisse im Test reichen von sehr gut bis befriedigend, ebenso befriedigend sind das Gewicht und die Balance. Andere Anbauteile als die im Lieferumfang können Nutzer für dieses System jedoch nicht nachkaufen.
Wie testet IMTEST Kombigeräte?
IMTEST testet die Kombigeräte hinsichtlich Ausstattung, Leistung und Handhabung.
Ausstattung: Teilweise werden die Geräte solo angeboten, teilweise als Komplett-Set. Positiv fließt in die Bewertung ein, wenn das Kombigerät direkt einsatzbereit ist, also ein Akku plus Ladegerät in der Basisversion enthalten sind. Lässt sich das System darüber hinaus mit vielfältigen Anbauteilen erweitern? Auch dieser Punkt ist Teil der Benotung. Leistung: Hochentaster, Sense und Heckenschere – wie gut, sauber und präzise arbeitet es sich mit den drei Aufsätzen? Die Ergebnisse lassen Rückschlüsse auf die Leistung des Gerätes, die Ketten-, Säge- bzw. Drehgeschwindigkeit und die Schärfe der Messer zu. Handhabung: Wie angenehm ist das Arbeiten mit den Kombigeräten? In diesen Aspekt fließen das Gewicht sowie die Balance und die Grifffestigkeit ebenso wie Bedienung und Werkzeugeinstellung ein. Welche Vorzüge bietet ein Kombigerät?
Um Rasenkanten und unzugängliche Grasflächen im Zaum zu halten, benötigt man einen Trimmer oder einen Freischneider. Hohe Büsche erfordern eine Hochheckenschere. Und will man nicht mit der Hand- oder der sperrigen Kettensäge in Bäume kraxeln, hilft oft ein Hochentaster weiter. Ein Kombigerät vereint diese Arbeiten und bringt darüber hinaus einen Stiel mit, um eben ohne Leiter arbeiten zu können.
Bei Einhell ist sogar der Antriebsschaft für die Werkzeugköpfe universell verwendbar. © IMTEST
Damit lassen sich Griff und Vorsätze als Wechselsystem konstruieren. Einige Hersteller bieten komplette Sets an, die aus einem Antrieb und besagten drei Aufsätzen – Freischneider, Hochentaster, Heckenschere – bestehen.
Andere wiederum haben um diese Multifunktionsgeräte eine ganze Produktwelt geschaffen, aus der man sich sein individuelles System zusammenstellen kann. Hervorzuheben sind dabei sicherlich Stihl und Makita, die für die hier getesteten Kombiantriebe weit über zehn Anbaugeräte und Erweiterungsoptionen anbieten.
Wo ist der Unterschied zwischen akku- und benzinbetriebenen Geräten?
Solche Kombigeräte gibt es mit Akku oder aber auch mit Benzinmotor. Letztere haben den Motor immer am Ende des Unterteils, das man beim Arbeiten sozusagen in der Hand hält. Über eine Welle wird dann das Werkzeug am anderen Ende der Maschine angetrieben.
Auch bei den Akkuversionen gibt es dieses System, das beispielsweise Scheppach, Einhell und Stihl nutzen. Dadurch, dass Elektromotoren viel kompakter sind, existiert aber auch eine andere Variante. Bei der befindet sich nur der Akku sowie der Schalter im Handgriff, während der Motor jeweils im Werkzeug selbst verbaut ist. Das findet sich bei Husqvarna und Stiga.
Wer hoch hinaus will, fährt serienmäßig mit Stiga und Einhell am besten. Für die anderen Geräte gibt es optionale Verlängerungen. © IMTEST
Beide Systeme haben Vor- und Nachteile. So sind die Geräte mit dem Motor im Griff-Element mechanisch aufwendiger und dadurch auch etwas weniger effizient. Bei den kräftigen Benzinantrieben allerdings spielt das kaum eine Rolle. Ein wesentlicher Vorteil ist jedoch, dass die Werkzeuge dadurch leichter sind, bei gleichzeitig höherem Gegengewicht. Das sorgt für ein gutes Handling, besonders wenn man noch mit ggf. erhältlichen Verlängerungselementen arbeitet.
Vor allem bei Stiga erfordert präzises Arbeiten mit dem Hochentaster oder der Heckenschere einiges an Kraft. Die Hebelwirkung der Geräte ist nicht zu unterschätzen, vor allem wenn man mehr in der Horizontalen statt in der Höhe arbeitet. Insgesamt ist hier das Husqvarna-System etwas leichter und ausgewogener.
Tiefe, hohe Sträucher lasse sich trotz langer Stiele mitunter nicht ohne Leiter bearbeiten. Man sieht zu wenig. © IMTESTWelche Rolle spielt das Gewicht der Geräte?
Grundsätzlich kann konstatiert werden, dass ein geringes Gewicht immer von Vorteil ist. Das bieten vor allem die Maschinen von Stihl und Husqvarna, besonders jeweils in der Kombination mit den Aufsätzen. Das Schwergewicht unter den Antrieben ist das Benzinmodell von Stiga mit rund 5,2 Kilogramm, das Leichtgewicht ist das Husqvarna mit nur 2,6 Kilogramm. Zwar sind bei allen Kombigeräten Schultergurte im Lieferumfang, die vor allem im Freischneidebetrieb Gewicht vom Arm nehmen können.
Ein schnell verstellbarer Handgriff wie hier bei Stihl ermöglicht eine bessere Haltung abhängig von der jeweiligen Anwendung. © IMTEST
In Verbindung mit der Heckenschere oder dem Hochentaster schränken sie mitunter die Beweglichkeit etwas ein, wenn man gerade mitten im Gebüsch arbeitet und dann die Maschine insgesamt doch mal einen halben Meter weiter oben ansetzen muss.
Stihls KMA 80 R sowie die Maschinen von Husqvarna und Einhell besitzen entsprechend verstellbare Handgriffe, was die Arbeit deutlich komfortabler macht. Trotzdem sollte man sich darüber im Klaren sein, dass längeres Arbeiten in der Höhe, oder noch mehr auf größere Distanz, anstrengend werden kann.
Mit welcher Leistung arbeiten die akkubetriebenen Geräte?
Alle Geräte arbeiten aufgrund der benötigten Leistung mit Spannungen um 40 Volt, weshalb die typischen 18/20-Volt-Werkzeugakkus hier nicht immer kompatibel sind. Ausnahmen bilden Einhell und Scheppach, die jeweils mit zwei „kleinen“ Akkus arbeiten.
Scheppach und Einhell nutzen die Standard-Akkus des gesamten Werkzeugsortiments. Dafür werden jeweils zwei benötigt. © IMTESTSind die benzinbetriebenen Geräte günstiger?
Die beiden Benzinmodelle wiederum haben nicht nur per se genug Kraft, sondern auch nicht solche Zusatzkosten. Wer im Gegenwert eines Akkus Sprit kauft, dürfte selbst bei den aktuellen Benzinpreisen bei normaler Nutzung der Maschinen im Garten damit einige Jahre hinkommen. Unterm Strich ist dadurch sogar bei Stihl die Benzinvariante günstiger als der Akku-Antrieb, auch wenn das Gerät selbst etwas mehr kostet. Aber beim KMA 80 R kommt eben noch der Akku hinzu.
Wie gut funktioniert das Wechseln der Aufsätze?
Im Großen und Ganzen funktioniert das Wechseln bei allen Geräten gut. Bei den mechanischen Systemen muss man allerdings Acht geben, dass die Welle richtig ineinanderrutscht. Deshalb empfiehlt es sich, die Wellen frei von Staub und Schmutz zu halten. Bei den Akku-Systemen von Stiga und Husqvarna muss nur der elektrische Kontakt hergestellt werden, was das Verbinden etwas erleichtert.
Bevor es allerdings so weit ist, muss man zum Schraubendreher bzw. zu den mitgelieferten Schrauben- und Inbus-Schlüsseln greifen. Bei allen Geräten muss bei den Hochentastern das Schwert nebst Kette und bei den Freischneidern der Schutz mitsamt dem Fadenkopf montiert werden.
Das ist aber selbst bei wenig handwerklicher Begabung kein Problem und schnell erledigt. Übrigens: Besonders platzsparend geht hier Einhell zu Werke. Denn statt jedes Anbaugerät mit einem eigenen Schaft auszustatten, wechselt man hier nur die Köpfe, die sich bequem im Regal lagern lassen. So hat man nur eine Verlängerung und eine Schaftstange.
Wie gut ist die Schnittleistung der Kombigeräte?
Bei den Freischneidern gibt es praktisch keine funktionalen Unterschiede, sieht man von der Wickelmechanik des Fadens ab.
Ansonsten ist aber das Prinzip der Trimmer so simpel, dass es einfach immer funktioniert, wobei der Fadenkopf von Einhell etwas weniger effizient ist, weil er nur mit einem Faden arbeitet.
Bei Makita ist kurzzeitig auch ein Rückwärtslauf möglich, um zum Beispiel verklemte Werkzeug zu lösen. © IMTEST
Eine Besonderheit bietet Husqvarna: Hier ist der Kopf um 90 Grad drehbar und mit einer Stützrolle ausgestattet, sodass man mit senkrecht rotierendem Kopf auch Rasenkanten sauber ausarbeiten kann. Scheppach, Stiga in der Benzinvariante, Einhell und Makita liefern noch ein Krautmesser, mitunter auch Sense genannt, mit.
Kleiner Tipp: Wer das Krautmesser nicht verwenden möchte, aber dennoch Gestrüpp beseitigen muss, kann einen sogenannten Gestrüppschneider verwenden. Stihl und Makita bieten dies als optionales Anbaugerät an.
Die Hochentaster, kleine Kettensägen, überzeugen durch ihre Leistungsfähigkeit. Besonders hervorzuheben ist, dass die langsam laufende Kette des Stiga MT500e auch durch dicke Äste kraftvoll schneidet. Entscheidend ist die Schärfe der Kette – bei stumpfer Kette kann die Maschine keine hohen Drehzahlen ausgleichen.
Selbst der kleine Hochentaster von Einhell kommt mit dickeren Ästen gut klar; 8 cm Durchmesser sind bei allen Maschinen kein Problem. © IMTEST
Wegen der Länge des Gerätes lässt sich zudem nicht immer genügend Druck auf das Sägeschwert ausüben. Positiv ist, dass es einen Ziehhaken gibt, um verhakte Äste zu lösen.
Die größten Qualitätsunterschiede innerhalb der Kombigeräte gibt es letztlich bei den Heckenscheren. Hier merkt man gerade bei den günstigeren Geräten, dass die Messerqualität nur mittelmäßig ist. Die Geräte schneiden nicht so sauber, reißen mitunter mehr. Gerade bei den baugleichen Aufsätzen von Scheppach und dem Benzinmodell von Stiga fällt das besonders auf: Trotz der doch recht kraftvollen Antriebe müssen sich Aufsätze schon bei recht dünnen Zweigen durch das Holz „nagen“, statt es mit einem Schnitt sauber zu durchtrennen, was vor allem die Maschinen von Stihl und Husqvarna sehr gut hinbekommen.
Die Heckenscheren von Scheppach und Stigas Benzin-Modell sind annähern baugleich und gut bedienbar. Leider schneiden sie nicht immer gut. © IMTEST
Dabei ist das saubere Schneidverhalten einerseits für die Pflanzen selbst viel besser, andererseits erleichtert es aber auch das Arbeiten, weil der Strauch- oder Heckenschnitt viel schneller von der Hand geht.
Affiliate-Disclaimer
Die mit einem Stern (*) oder einem Einkaufswagen (🛒) gekennzeichneten Links sind s.g. Affiliate-Links. Bei Kauf über einen dieser Links erhält IMTEST vom Anbieter eine Provision. Die Auswahl der Produkte wird davon nicht beeinflusst, die Redaktion arbeitet zu 100 % unabhängig. Weitere Informationen zur redaktionellen (Test-)Arbeit und den journalistischen Standards finden Sie hier.


