Der Kanton Basel-Stadt will die beiden Grundstücke mit 600 Wohnungen im Baurecht an Genossenschaften abgeben, die dann wiederum verdichten sollen.

Redaktion

19. Mai 2026

Das Areal «im Surinam» (Bild: Kanton Basel-Stadt)

Der Kanton Basel-Stadt hat die Areale «im Surinam» und «Horburg» mit insgesamt knapp 600 Wohnungen erworben, um sie im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften abzugeben. Die Stadt spricht von Verdichtungspotenzial auf den beiden Arealen. «Der Kauf entspricht der aktiven Bodenpolitik des Kantons und zielt darauf ab, Land für den gemeinnützigen Wohnungsbau bereitzustellen», wird die Transaktion begründet. Das Ziel lautet, den Anteil an preisgünstigem Wohnraum an den Mietwohnungen im Kanton bis 2050 auf 25 % zu steigern. Im Gegenzug sollen einige kleinere Liegenschaften verkauft werden.

Verkäufer des Areals «Horburg» mit 15.184 qm sowie des 40.253 qm grossen Grundstücks «im Surinam» ist eine Anlagegruppe der UBS Anlagestiftung. Das Horburg-Areal befindet sich südlich des Horburg-Parks, unmittelbar angrenzend an das Horburg-Schulhaus und das Parkhaus Horburg. Das Areal «im Surinam» erstreckt sich entlang der Riehenstrasse zwischen dem Badischen Bahnhof und dem Gartenbad Eglisee. Die Bebauung besteht jeweils aus mehreren Wohnhäusern mit Büro- und Gewerbenutzungen, Kindergärten, Autoeinstellhallen und Grünflächen.

Das Areal «Horburg» (Bild: Kanton Basel-Stadt)
Baurecht wird ausgeschrieben

Die Vergabe an Wohnbaugenossenschaften erfolgt im Rahmen einer Ausschreibung. «Entscheidend wird dabei unter anderem sein, welches Konzept zur baulichen Verdichtung die Wohnbaugenossenschaften verfolgen, wie die Verdichtung sozialverträglich erfolgen kann und wie mit den vorhandenen Grünflächen umgegangen wird», schreibt der Kanton.

Einfamilienhäuser zu verkaufen

Verkauft werden sollen in einem ersten Schritt wie Einfamilienhäuser und Garagenboxen, der Verkauf weiterer Objekte soll vorbereitet werden.

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