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Berlin – Bangaranga! Bangaranga! Bangaranga! Na, auch einen Ohrwurm? Kein Wunder: Eine Woche nach ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest steht Bulgariens Sängerin Dara (27) mit ihrem Song „Bangaranga“ an der Spitze der offiziellen deutschen Single-Charts. Zum ersten Mal seit Loreens (42) „Euphoria“ im Jahr 2012 schafft es damit wieder ein ESC-Gewinnersong auf Platz 1 in Deutschland.

Mit 516 Punkten gewann Dara den 70. Eurovision Song Contest in Wien. Es ist der erste Sieg für Bulgarien in dem Wettbewerb. Jetzt zieht ihr Song auch in den Charts an allen vorbei. Zum Vergleich: Der österreichische ESC-Sieger JJ (25) hatte es 2025 mit „Wasted Love“ in Deutschland nur auf Platz 13 geschafft.

Was heißt „Bangaranga“ denn „Bangarang“ stammt aus dem jamaikanischen Patois, einer Kreolsprache, und bedeutet so viel wie Chaos, Aufruhr oder Rebellion

Was heißt „Bangaranga“? „Bangarang“ stammt aus dem jamaikanischen Patois, einer Kreolsprache, und bedeutet so viel wie Chaos, Aufruhr oder Rebellion

Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa

Sarahs Lied „Fire“ auf Platz 27 in den Charts

Deutschlands ESC-Kandidatin Sarah Engels (33) schafft es mit „Fire“ ebenfalls in die aktuellen Top 100 – allerdings nur auf Platz 27. Beim ESC-Finale in Wien hatte sie Rang 23 belegt. Neben Dara und Engels schafften es nur zwei weitere ESC-Songs in die deutschen Top 100: Österreichs Cosmó (19) mit „Tanzschein“ (Platz 70 in den Charts, Platz 24 beim ESC) und Schwedens Felicia (24) mit „My System“ (Platz 87 in den Charts, Platz 20 beim ESC).

Der Song läuft inzwischen überall: Auf TikTok und Instagram tanzen Fans zu „Bangaranga“, tausende Clips nutzen den Refrain als Sound. Hat sogar Kanzler Friedrich Merz (70) einen Ohrwurm? Bei einem Treffen mit Bulgariens Ministerpräsident Rumen Radew (62) gratulierte er zum Sieg und sagte über „Bangaranga“: „Das wird wahrscheinlich der Ohrwurm des Sommers 2026.“

ESC-Siegerin Dara wird in Sofia wie ein Popstar empfangen. Mit „Bangaranga“ steht sie auch in Bulgarien auf Platz 1 der Charts

ESC-Siegerin Dara wird in Sofia wie ein Popstar empfangen. Mit „Bangaranga“ steht sie auch in Bulgarien auf Platz 1 der Charts

Foto: AP Photo/Valentina Petrova

Wer hält den ESC-Chart-Rekord?

Mit „Ein bisschen Frieden“ sang sich die damals 17-Jährige Nicole (61) 1982 nicht nur zum ESC-Sieg, sondern mitten ins Herz der Bundesrepublik. Bis heute hielt sich kein anderer ESC-Siegersong länger in den deutschen Top 10.

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Auch Lena Meyer-Landrut (34) kam nicht an diesen Rekord heran. Zwar stürmte sie 2010 mit „Satellite“ für mehrere Wochen auf Platz 1 der Single-Charts. Nicole blieb mit ihrem ESC-Hit aber länger in den Top 10. Dafür hält Lena bis heute einen anderen Rekord: „Satellite“ blieb insgesamt 41 Wochen in den deutschen Top 100. Länger als jeder andere ESC-Siegersong zuvor.