ZürichLinke und SVP wollen weniger Hochhausgebiete

Der Stadtrat wollte unter anderem in Altstetten, Albisrieden und Schwamendingen den Bau von 40-Meter-Hochhäusern ermöglichen.

Unter anderem in Oerlikon sollen Bauten bis zu 80 Meter Höhe zulässig sein.Unter anderem in Oerlikon sollen Bauten bis zu 80 Meter Höhe zulässig sein.

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Eine Mehrheit der zuständigen Kommission im Stadtzürcher Gemeinderat will die Hochhausgebiete entlang der Gleise und im Zentrum von Zürich-Nord konzentrieren. In den Aussenquartieren soll es deutlich weniger Hochhausgebiete geben, als der Stadtrat vorgeschlagen hatte.

Die Hochbaukommission des Parlaments hat bei der Beratung der neuen Hochhausrichtlinien einzelne vom Stadtrat vorgeschlagene Hochhausgebiete gestrichen oder heruntergestuft. Hochhausgebiete der Kategorie III, in der Bauten bis zu 80 Meter Höhe zulässig sind, sollen nur entlang der Gleise sowie im Zentrum von Oerlikon erlaubt werden. Der Entscheid wurde von SP, Grünen, AL und SVP unterstützt.

Der Stadtrat wollte unter anderem in Altstetten, Albisrieden und Schwamendingen den Bau von 40-Meter-Hochhäusern ermöglichen. Diese Zonen wurden nun grösstenteils gestrichen. Die SP begrüsste den Schritt, weil sie befürchtete, dass in solchen Zonen zusätzliche Renditebauten entstehen könnten.

Die GLP, die sich gegen die Streichung aussprach, kritisierte diese als «Verschlimmbesserung» der Vorlage, die ursprünglich tragfähig gewesen sei. Nun drohe «Ballenberg statt Hochhausrichtlinien». Das faktische Bauverbot für Häuser über 25 Meter Höhe sei in einer Stadt mit akuter Wohnungsnot der falsche Weg. (sda)