Bereits seit einiger Zeit feilt Marterias Sohn unter dem Künstlernamen Luzey an seiner eigenen Rap-Karriere. Auf «Zum Glück in die Zukunft III» gab es vor wenigen Wochen dann den ersten gemeinsamen Song der beiden zu hören, der sich mit dieser besonderen Vater-Sohn-Beziehung auseinandersetzt. Wie es ist, als Rapper mit einem derart prominenten Papa durchstarten zu wollen, erklärt der mittlerweile 18-Jährige im Interview mit Mr. Rap.
Luzey würde noch «hundert weitere Songs» mit seinem Vater Marteria machen
Natürlich lasse sich nicht verhindern, dass man mit seinem Vater verglichen werde oder zunächst in dessen Schatten stehe, sagt Luzey in dem Interview. Das sei in solch einer Situation wahrscheinlich auch einfach «sehr, sehr normal», vermutet er. Aber genau weil kein Weg daran vorbeiführe, müsse man lernen, das zu akzeptieren: Menschen würden nun einmal gerne Vergleiche ziehen, und damit «muss man einfach irgendwie klarkommen».
All das sei allerdings nicht nur negativ zu betrachten. Einen bereits bekannten Vater zu haben, könne schließlich auch «sehr viele Vorteile» mit sich bringen. Er spricht etwa von einem bedeutsamen «Push», den er und seine Musik allein durch Marteria erfahren würden. Um das mal in Zahlen zu fassen: «Platz für uns beide», der gemeinsame Song von Luzey und Marteria, kommt allein auf Spotify bislang auf mehr als 350.000 Streams. Wohl auch der größte Treiber dafür, dass Luzey auf der Streamingplattform derzeit bei rund 80.000 monatlichen Hörern steht.
Auf den besagten Song geht Luzey auch im Interview mit Mr. Rap noch einmal etwas genauer ein. Demnach habe er nie darüber nachgedacht, den Track nicht zu machen, nur weil es ein Feature mit seinem Vater sei und die Gefahr bestehe, von ihm überschattet zu werden. Schließlich sei Marteria auch «einfach ein crazy Künstler», und der gemeinsame Song habe die Möglichkeit geboten, um «geile, reale [und] emotionale» Themen musikalisch zu verpacken. De facto würde Luzey auch noch «hundert weitere Songs» mit seinem Vater machen – erzwingen würden die beiden aber nichts.
Hier kannst du dir den Ausschnitt aus dem Interview anschauen: