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Erfurt/München/St. Tropez – Ihrer Tochter hat sie ihr Leben zu verdanken! Carmen Geiss (61) stürzte vergangenes Jahr im September schwer in ihrem Haus in St. Tropez. Sie schlug sich den Kopf an und erlitt dabei eine Hirnblutung, die schnellstens operiert werden musste, wie BILD damals schon berichtete. In der neuesten Folge „Die Geissens – eine schrecklich glamouröse Familie“ werden nun die dramatischen Stunden und Tage vor und nach der OP gezeigt. Carmen wird hochemotional, als sie dieses extrem einschneidende Erlebnis Revue passieren lässt.

„Die Situation hat eigentlich schon in Erfurt angefangen“, sagt Carmen. Die Familie war zusammen im Rathaus und wurde vom Oberbürgermeister empfangen. Doch ausgerechnet bei dem offiziellen Termin wirkte Carmen sehr verwirrt, konnte die Städte Erfurt und Erlangen nicht auseinanderhalten. „Dazu hatte ich wahnsinnig starke Kopfschmerzen.“ Sie habe Dinge vergessen, hatte Aussetzer – damals noch lustig, mit dem Wissen von heute: bitterer Ernst. Es waren Anzeichen ihrer Hirnblutung. Carmen hat Tränen in den Augen, als sie in der Sendung davon berichtet.

Die TV-Millionäre: Davina (22), Carmen, Robert und Shania (21) Geiss

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Foto: RTLZWEI/Severin Schweiger

Davina schleifte Mama Carmen zum Arzt

Ihre Retterin: Tochter Davina (22)! „Meine Tochter hat mir mehr oder weniger das Leben gerettet“, sagt Carmen. Sie zwang Mama, zum Arzt zu gehen und sich durchchecken zu lassen. Nach einem MRT kam schließlich die Diagnose: Hirnblutung auf der rechten Seite. Die Blutung hat ihr ganzes Gehirn auf die linke Seite gedrückt. „Das hat uns als Familie dann auch richtig mitgenommen“, sagt Davina. Carmen ließ sich in München operieren. Davina blieb bei Mama, stand ihr in der schweren Zeit bei. „Es waren schon sehr emotionale Momente, ich hab in der Zeit viel geweint“, so Carmen. Es hätte auch böse enden können. „Ich hatte immer Angst einzuschlafen und nicht mehr wach zu werden.“

Carmen Geiss wurde im LMU Klinikum erfolgreich operiert

Carmen Geiss wurde im LMU Klinikum erfolgreich operiert

Foto: privat

Doch die OP verlief gut, die Blutung konnte beseitigt werden. Schon nach wenigen Tagen Aufenthalt im Krankenhaus konnte Carmen Geiss mit dem Segen der Ärzte zurück nach Südfrankreich fliegen. „Das wichtigste war für mich meine Familie in die Arme zu nehmen“, sagt Carmen. „Ich bin froh wieder hier sein zu dürfen, am Leben sein zu dürfen, meine Familie zu haben.“