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London (Großbritannien) – Wer wird der nächste James Bond? Die Gerüchteküche kocht gerade wegen des Filmfestivals in Cannes wieder hoch. Und jetzt mischt plötzlich ein Netflix-Star mit: Leo Suter (32), bekannt aus „Vikings: Valhalla“. Für den Agenten-Thriller müsste er also die Leinentunika gegen einen Smoking tauschen.

Seit Daniel Craig (58) 2021 in „No Time to Die“ ein letztes Mal als 007 auftrat, warten Fans bekanntlich gespannt auf seinen Nachfolger. Doch nach der Übergabe der kreativen Kontrolle von der Broccoli-Familie an Amazon MGM Studios zieht sich die Entscheidung weiter hin.

Foto: Dave Benett/Getty Images for Mithridate

„Er muss über mehrere Filme Sex-Appeal versprühen“

In Cannes brachte Casting-Direktorin Nina Gold (59) jetzt neue Spannung ins Spiel. Der nächste Bond müsse „eine langfristige Verpflichtung“ sein, sagte sie laut „Daily Mail“ vor Ort. „Es muss jemand sein, der über mehrere Filme hinweg Sex-Appeal versprüht“.

Das klingt nach einem jüngeren Bond. Auch deshalb rückt ein neuer Name in den Fokus: Leo Suter (32), über den laut „Daily Mail“ neuerdings bei Amazon immer öfter gesprochen wird. Der Netflix-Star wurde vor allem durch „Vikings: Valhalla“ bekannt. Dort überzeugte er mit kampfintensiven Szenen und körperlich fordernden Dreharbeiten – Erfahrung, die bei einem Action-Franchise wie Bond nicht schadet.

In „No Time To Die“ gab Daniel Craig (58) 2021 seinen Abschied als Agent mit der Lizenz zum Töten – an der Seite von Ana de Armas (38)

In „No Time To Die“ gab Daniel Craig (58) 2021 seinen Abschied als Agent mit der Lizenz zum Töten – an der Seite von Ana de Armas (38)

Foto: ddp/LMKMEDIA Ltd.

Doch Suter kann auch anders. Neben seinen toughen Rollen zeigte er in Theaterproduktionen wie „The Line of Beauty“ am Almeida Theatre eine weichere, nuanciertere Seite. „Ich glaube, es könnte irgendwo im Raum stehen, ja – und ich würde nicht Nein sagen“, sagte er selbst der „Times“ zu den Bond-Gerüchten. Und fügte geheimnisvoll hinzu: „Bleiben Sie dran.“

Reboot mit jungem Bond?

In Branchenkreisen wird bereits spekuliert, dass der neue Film eine Art Ursprungsgeschichte zeigen könnte – ein jüngerer Bond zu Beginn seiner MI6-Karriere. Ähnlich wie im neuen Videospiel „007: First Light“, das am Dienstag erschienen ist.

So sieht der junge 007 im neuen Videospiel „First Light“ aus

So sieht der junge 007 im neuen Videospiel „First Light“ aus

Foto: -/IO Interactive/dpa-tmn

Aber ein Insider sagte „Daily Mail“: „Bond wird erst 2028 zurückkehren. Die Produktion ist von ‚Lasst uns das schnell durchziehen‘ zu ‚Lasst uns sicherstellen, dass wir es richtig machen‘ übergegangen.“

Für das nächste Kapitel wurden bereits große Namen verpflichtet: „Dune“-Regisseur Denis Villeneuve soll inszenieren, „Peaky Blinders“-Schöpfer Steven Knight schreibt das Drehbuch.„Denis wollte nach ,Dune 3‘ eine Pause und hat einige grobe Ideen für das Drehbuch. Steven wird zunächst Entwürfe schreiben, bevor sie die endgültige Version ausarbeiten. Das wird mindestens den ganzen Sommer dauern“, so der Insider weiter.

Mehr zum ThemaDie Kandidaten von Taylor-Johnson bis Cavill

Erst dann müsste sich die Produktion auf einen Hauptdarsteller festlegen. Neben Suter gelten weiterhin Aaron Taylor-Johnson (36), Harris Dickinson (29, „Babygirl“), Jacob Elordi (28, „Euphoria“) und Callum Turner (36, „Fantastic Beasts“) als Favoriten. Henry Cavill (43), der 2006 schon einmal für Bond vorsprach, bleibt der ewige Außenseiter.

Fest steht: Daniel Craig bleibt mit 15 Jahren der bislang am längsten amtierende 007-Darsteller. Wer ihm folgt, soll nicht nur schießen können – sondern über Jahre hinweg Charisma, Coolness und eben Sex-Appeal verkörpern.