Keine Million Zuschauer
Tote Hose im TV: Doku über Kult-Band floppt
Aktualisiert am 27.05.2026 – 07:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Sänger Campino (Archivbild): Die Dokumentation zum letzten Album ist in der ARD-Mediathek zu sehen. (Quelle: IMAGO/Ying Tang/imago)
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Der Zuspruch für die Dokumentation über die Toten Hosen enttäuscht: Nach der Ausstrahlung ihrer Dokumentation in der ARD gibt es eine bittere Nachricht.
Die Dokumentation über die Rockgruppe Toten Hosen aus Düsseldorf konnte im TV nicht überzeugen: Am Samstagabend zeigte die ARD ab 23.25 Uhr die Doku «Die Toten Hosen – Das letzte Album». Allerdings blieb die Einschaltquote hinter den Erwartungen zurück. Laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) verfolgten lediglich 740.000 Zuschauer die TV-Ausstrahlung, was einem Marktanteil von 9,2 Prozent entspricht.
Die 90-minütige Dokumentation begleitet die Toten Hosen um Frontmann und Sänger Campino beim Entstehungsprozess ihres wohl letzten Albums «Trink aus, wir müssen gehen!». Das Album wird zusammen mit dem Bonusalbum «Alles muss raus!» am 29. Mai veröffentlicht und stellt nach 44 Jahren und 16 Alben wohl das letzte reguläre Werk der Düsseldorfer dar.
«Dass man sich noch mal auf ein ganzes Album einlässt, das wird auf keinen Fall passieren», sagte Campino in einem Interview mit der dpa. «Bei aller Wehmut, die wir da selbst empfinden: Das Gefühl, dass es so richtig ist, überwiegt bei Weitem.»
Die Toten Hosen: Campino ist noch einmal Vater geworden
Unklar ist derweil noch, ob sich die Hosen auch von der Bühne zurückziehen oder auch in Zukunft noch Konzerte spielen werden. Für 2027 hat die Band zumindest noch Auftritte angekündigt, am 10. Juli des kommenden Jahres stehen die Toten Hosen noch einmal in der Heimspielstätte von Fortuna Düsseldorf vor Publikum.

Die Toten Hosen: Breiti, Andi, Campino, Vom und Kuddel. (Quelle: Robert Eikelpoth/Dirk Rudolph)
In der Dokumentation gibt Campino auch Einblicke in sein Privatleben. So erzählt der 63-Jährige, dass er vor Kurzem noch einmal Vater geworden ist. «Ich hatte mir meinen Weg zur Rente schon anders vorgestellt, aber das fällt jetzt halt aus», sagt der Sänger, der bereits einen Sohn hat. «Wir müssen das Leben immer so nehmen, wie es kommt, und insofern sehe ich mich jetzt gerade wieder selbst Autos über den Teppich schieben, und ich fühle mich gut dabei.»
Die Dokumentation «Die Toten Hosen – Das letzte Album» steht ab sofort auch in der ARD-Mediathek zum Streamen zur Verfügung.
