Bei der Substanz handelt es sich um Chlortrifluorid in einer Gasflasche. Die Substanz wurde früher für die Analyse von Gesteinsproben verwendet. Die ETH Zürich hat die Kantonspolizei Zürich sowie weitere Fachinstitutionen um Unterstützung bei der Planung und Durchführung der Entsorgung ersucht. 

Vorsorgliche Massnahmen am 7. Juni 2026 

Die Gasflasche ist in einem Labor gelagert, das nur berechtigten Fachpersonen zugänglich ist. Gemäss der Einschätzung von externen Expert:innen bestand und besteht keine akute Gefahr. Doch gelten während der Verladung und des Abtransports erhöhte Sicherheitsanforderungen. Die Kantonspolizei Zürich hat deshalb verschiedene vorsorgliche Schutzmassnahmen definiert, um einen kontrollierten und sicheren Ablauf zu gewährleisten: 


Diese ETH-Gebäude bleiben geschlossen und können an diesem Tag nicht genutzt werden: CLA, CLD, CLT, EKZ, LEE, LEO, ML, ML-FHK, MLY, NO (inkl. focusTerra), NW und TAN.   
Die Parkgaragen im ML und HG sind an diesem Tag nicht zugänglich.  
Diese Wohnhäuser, die von der ETH an Studierende oder Gastdozent:innen vermietet werden, müssen von 10 Uhr bis 16.30 Uhr verlassen werden: CLX, CLE, CLF, CLG, SOQ, SOR, SOK, SOP, SON 
Das ETH-Hauptgebäude bleibt über den Haupteingang sowie via Polyterrasse zugänglich; die Seiteneingänge bleiben gesperrt. 
Im näheren Umfeld der Gebäude kommt es zeitweise zu Evakuierungen sowie zu Verkehrs- und ÖV-Einschränkungen. Die Polybahn wird weiterhin betrieben. Von den Massnahmen betroffene Anwohnerinnen und Anwohner wurden direkt von der Kantonspolizei Zürich informiert. 

Nach aktueller Planung stehen die betroffenen ETH-Gebäude ab Montag, 8. Juni 2026, wieder regulär zur Verfügung. 

Die ETH Zürich entschuldigt sich für die mit den Sicherheitsmassnahmen verbundenen Einschränkungen für Mitarbeitende, Studierende, Anwohnende und weitere Betroffene. Gleichzeitig danken wir den Einsatzkräften und Fachstellen herzlich für ihre professionelle Unterstützung bei der Planung und Durchführung der Arbeiten. 

Mehr Informationen: externe Seite Medienmitteilung der Kantonspolizei Zürich