Von Fans erstelltes Renderbild der Apple Smart Glasses

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Von Fans erstelltes Renderbild der Apple Smart Glasses

Apple entwickelt aktiv seine Smart Glasses mit dem Codenamen «N50», die den globalen Markt mit einem Volumen von 200 Milliarden US-Dollar aufmischen sollen. Die KI-gestützte Brille zielt auf das mittlere Verbrauchersegment ab, soll in das iPhone-Ökosystem integriert werden und Metas Dominanz herausfordern. Der Marktstart soll nun Ende 2027 erfolgen.

Apple bereitet einen bedeutenden Vorstoß in den Bereich der Wearable-Technologie vor und entwickelt dafür seine eigenen Apple Smart Glasses, die intern den Codenamen N50 tragen.

Laut einem neuen Bericht des bekannten Tipsters Mark Gurman will der Tech-Gigant den globalen Brillenmarkt mit derselben Strategie aufmischen, mit der Apple vor einem Jahrzehnt die Uhrenbranche durch die Apple Watch grundlegend verändert hat.

Geleakte Informationen zur smarten Apple-Brille deuten auf Wearable-Revolution hin

Während Meta mit seinen Smart Glasses samt Kamera bereits früh Schwung aufgenommen hat, sieht Apple die Kategorie laut dem Tipster als Markt mit enormem Wachstumspotenzial. Statt nur mit anderen Tech-Unternehmen zu konkurrieren, will Apple seine Brille offenbar als direkte Alternative zu klassischen Brillen mit und ohne Sehstärke positionieren.

Cupertino soll das mittlere Marktsegment anvisieren, also Brillen, die typischerweise zwischen rund 200 und 500 Euro kosten. Der Bericht hebt hervor, dass der Tech-Gigant durch seine weltweite Präsenz im Einzelhandel, sein großes Ökosystem mit mehr als 2 Milliarden aktiven Apple-Geräten und seinen Ruf für hochwertiges Design davon überzeugt ist, Verbraucher von Apple-Fassungen statt klassischen Optionen von Branchengrößen überzeugen zu können.

Die Enthüllung der originalen Apple Watch
Design und Features der Apple Smart Glasses

Laut den Insider-Informationen umfasst Apples Ansatz für die Smart Glasses folgende Punkte:

Eigenständige Optik: Die Brille soll einzigartige Designelemente bieten, darunter ovale Kameras und verschiedene Fassungsstile, um modebewusste Verbraucher anzusprechen.Integration von Apple Intelligence: Die Brille soll auf eine deutlich überarbeitete Version des digitalen Assistenten Siri setzen, die Nutzern dabei helfen soll, in Echtzeit mit ihrer Umgebung zu interagieren.Gesundheitsfokus: Über grundlegende Konnektivität hinaus erwartet Apple laut Gurman, dass sich die Brille langfristig zu einem dedizierten Gerät für Gesundheits-Tracking entwickelt.Hardware-Entwicklung: Während sich die aktuellen Pläne auf Smart Glasses konzentrieren, blickt das Unternehmen bereits weiter voraus und will später in diesem Jahrzehnt echte Augmented-Reality-Technik integrieren, sofern sich die Pläne nicht ändern.
Ray-Ban Meta Wayfarer Smart Glasses mit Ladecase
Release-Zeitraum und Herausforderungen der Apple Smart Glasses

Obwohl Apple ursprünglich einen Launch Ende 2026 angestrebt haben soll, hat das Smart-Glasses-Projekt N50 laut dem Leak mit Entwicklungsverzögerungen zu kämpfen. Apple arbeitet nun intern darauf hin, die Brille bis Ende nächsten Jahres vorzustellen, während die Markteinführung Anfang 2027 erwartet wird.

Allerdings sieht sich Apple starker Konkurrenz durch Meta gegenüber, das bereits erfolgreiche Handelspartnerschaften mit Marken wie Ray-Ban aufgebaut hat. Zudem muss der iPhone-Hersteller laut dem Bericht Zweifel daran ausräumen, ob das Markenlogo bei Modeprodukten fürs Gesicht dieselbe Anziehungskraft hat wie bei Unterhaltungselektronik. Dennoch versichert Gurman, dass das Projekt mit Unterstützung auf höchster Ebene durch den aktuellen CEO Tim Cook und den künftigen CEO John Ternus zu einer der wichtigsten Prioritäten des Unternehmens geworden ist.

In ähnlichem Zusammenhang hat Gurman zuvor enthüllt, dass die Apple Smart Glasses in mindestens zwei Größen und vier verschiedenen Designs erscheinen sollen, darunter zwei abgerundete Fassungen und zwei eckige Modelle.

Martin Filipov

Martin is a professional smartphone nerd since he got his first “real” smartphone, the Galaxy Young. Although Martin is getting older, his enthusiasm and analytical eye for a phone spec sheet is holding up nicely.

AI has already stolen several of Martin’s jobs. But don’t worry! He took revenge by switching back to a dumb toothbrush – the kind you have to swing back and forth until your teeth are clean.

Martin started writing about tech in 2021, hitting “publish” on nearly 800 feature articles in four years. Possibly a Guinness world record. Or at least a Heineken.

Enrico FrahnÜbersetzer: Enrico Frahn – Senior Tech Writer – 7841 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2021

Der Technik-Virus hat mich schon in jungen Jahren befallen, als ich zu Pentium II Zeiten meine ersten Schritte im PC-Bereich wagte. Seither gehören für mich das Modden, Übertakten und die akribische Pflege meiner Hardware einfach dazu. Während meiner Studienzeit entwickelte ich zudem ein spezielles Interesse an mobilen Technologien, die den stressigen Studienalltag erheblich erleichtern können. Nachdem ich bei einer Tätigkeit im Marketing meine Liebe für das Kreieren von Webinhalten gefunden habe, begebe ich mich nun als Redakteur bei Notebookcheck auf die Suche nach den spannendsten Themen aus der faszinierenden Welt der Technik. Außerhalb des Büros hege ich eine besondere Leidenschaft für den Motorsport und das Mountainbiking.