Zwei große Leinwandgemälde trägt Herbert Bönninger am Samstagmittag ins Kolpinghotel. Sie lagern seit vielen Jahren auf dem Dachboden. Erbstücke von seiner Mutter, die diese wiederum von einer weit verwandten Cousine geerbt hat. Die Gemälde sollen mal in einer Villa gehängt haben, in der es im Zweiten Weltkrieg gebrannt hat, sagt er. Das eine ist so dunkel, dass sich das Sphinx-Motiv nur erahnen lässt. Was sind die Bilder wohl wert? Der 91-Jährige aus Schonungen und Ehefrau Renate wollen sie von Fachleuten schätzen lassen.