Im Jahr 2009 erschien der erste «JBG»-Teil  – ein Album, das kommerziell so weit hinter den Erwartungen zurückblieb, dass Kollegah damals ernsthaft über ein verfrühtes Karriereende nachdachte. Im Making-Of zum Musikvideo ihres neuen Songs «Requiem» sprechen Kolle undFarid Bang jetzt darüber, wie viel sie konkret mit «JBG 1» und «JBG 2» verdient haben – und gehen dabei auch auf Einnahmen und Vorschüsse ihrer ersten Solo-Alben ein.

Kollegah und Farid Bang legen die Einnahmen ihrer ersten Alben offen

Zu der besagten Zeit stand Kollegah bei Selfmade unter Vertrag und Farid bei German Dream. Unter diesen Labels haben die beiden mit «JBG 1» wohl jeweils 3.000 Euro verdient. Recht wenig, wenn man bedenkt, wie viel Geld man eigentlich zum Leben braucht – aber immerhin mehr als das, was Farid für sein erstes Album, «Asphalt Massaka», erhalten haben will. Das sollen nämlich nur 2.000 Euro gewesen sein.

Dafür gab es bei Farid immerhin finanzielle Sprünge zwischen den Vorschüssen für die einzelnen Releases: So will er für «Asphalt Massaka 2» schon 7.500 Euro erhalten haben. Für «Banger leben kürzer» gab es schon 15.000 Euro und bei «Der letzte Tag deines Lebens» hatte der Banger-Chef dann die 30.000 Euro geknackt.

Kollegah wiederum musste einen etwas längeren Atem haben. So habe er mit seinem ersten Tape, dem «Zuhältertape 1», ungefähr 1.000 Euro verdienen können. Und für die Arbeit an der ersten Selfmade-Tour soll es 1.450 Euro gegeben haben – eine Summe, die ihm für den Aufwand so gering erschien, dass er auch hier an der Rap-Karriere zweifelte. Mit «Bossaura» konnte er Farid dann schließlich einholen, für das Album bekam Kollegah ebenfalls einen Vorschuss von 30.000 Euro.

Die richtig großen Summen kamen aber erst mit «JBG 2». Die beiden haben für das Album wohl eine Abrechnung zwischen 150.000 und 200.000 Euro erhalten. Trotzdem habe Farid damals noch an den ganz dicken Scheinen gezweifelt. So erinnert er sich in dem Talk an ein Telefonat mit Kollegah, bei welchem der gesagt haben soll, dass die beiden ja Millionäre werden könnten. Zu der Zeit soll Farid nur über diese Vorstellung gelacht haben: