Festival da Canção 2026, Erstes Halbfinale, Dinis MotaBild: Instagram @dinismota

Zu früher Morgenstunde ging das erste Halbfinale des 59. Festival da Canção in Portugal zu Ende. Ursprünglich ins Leben gerufen, um die Beiträge Portugals für den Eurovision Song Contest zu finden, hat sich der beliebte Wettbewerb längst zu einem eigenständigem Festival entwickelt, in dem die vielfältige Musik Portugals zelebriert wird. Auch in diesem Jahr sollte das Festival erneut dazu dienen, Portugals Beitrag für den ESC zu wählen. Viel Wahl lassen die Teilnehmenden in diesem Jahr dem Publikum dafür allerdings nicht. Aktuell wollen überhaupt nur André Amaro und die Gruppe Bandido do Cante gesichert zum Song Contest nach Wien reisen, Sandrino hat sich bisher noch nicht öffentlich dazu geäußert.

Für ESC-Fans ist es dementsprechend spannend, ob diese beiden denn überhaupt das Finale des Festival da Canção erreichen. Im ersten Halbfinale stand nun bereits André Amaro auf der Bühne in Lissabon. Bandido do Cante und Sandrino folgen am kommenden Samstag im zweiten Halbfinale.

Auch in diesem Jahr lud der ausführende Sender RTP wieder viele der teilnehmenden Komponist*innen direkt ein. AGRIDOCE, Francisco Fontes, Gonçalo Gomes, Jacaréu, Rita Dias und Sandrino setzten sich aus einem öffentlichen Aufruf durch, bei dem insgesamt 660 Bewerbungen eingegangen waren. Zusätzlich durften NAPA, die im letzten Jahr das Festival gewannen und am ESC in Basel teilnahmen, durfte ebenfalls einen Songwriter einladen. Der letzte Startplatz wurde durch das neue Format Prova de Acesso bestimmt, ein Wettbewerb zweier wichtiger Musikschulen, dass Dinis Mota gewinnen konnte.

Pro Halbfinale qualifizieren sich vier Beiträge über ein kombiniertes Jury- und Publikumsvoting für das Finale am 7. März. Ein fünfter Beitrag wurde im Anschluss durch die Zuschauenden bestimmt. Auch außerhalb Portugals konnte abgestimmt werden.

Im heutigen ersten Halbfinale konnten sich folgende vier Beiträge direkt für das Finale qualifizieren:

Evaya – Sprint

Marquise – Chuva

Dinis Mota – Jurei

Nunca Mates o Mandarim – Fumo

Anschließend wählte das Publikum noch den folgenden Beitrag weiter:

André Amaro – Dá-me a Tua Mão

Damit schafft es also auch ein möglicher ESC-Beitrag ins Finale des Festivals.

Verabschieden müssen wir uns von drei Beiträgen, die es nicht ins Finale geschafft haben:

Bateu Matou – Nos Teus Olhos

AGRIDOCE – Onde Quero Estar

Mário Marta – Pertencer

Das erste Halbfinle wurde von dem bekannten Radio- und Fernsehmoderator Vasco Palmeirim moderiert. Im Greenroom standen Alexandre Guimarães und Catarina Maia bereit. Als Jurymitglieder waren Diana Vilarinho (Festival da Canção 2025), Joana Espadinha (Festival da Canção 2018), Lena D’Água (Festival da Canção 2017), der Journalist Mario Rui Vieira und Tó Cruz (ESC 1995) verantwortlich.

Zudem bewiesen die Verantwortlichen erneut, dass es beim Festival da Canção vorrangig darum geht, die Musik Portugal zu zelebrieren. So erinnerten die Musiker Júlio Resende und Paulo Lapa in einer Hommage an das Festival da Canção 1976, in dem Carlos do Carmo alle Lieder des Wettbewerbs sang.

Außerdem luden Luca Argel, Nani Medeiros und Karla da Silva die Zuschauenden auf eine musikalische Reise durch Brasilien der 60er Jahre. Ein Auftritt, der viel Rhythmus und Lebensfreude versprühte.

Am kommenden Samstag, dem 28. Februar, findet ab ca. 22 Uhr das zweite Halbfinale des Festival da Canção statt.

Alle Beiträge des diesjährigen Festival da Canção 2026 findet Ihr auch in unserer Spotify-Playlist, die Ihr Euch gerne direkt abspeichern könnt.

Wie hat Dir das erste Halbfinale des 59. Festival da Canção gefallen? Über welches Wiedersehen im Finale freust Du Dich besonders? Hättest Du lieber andere Beiträge im Finale gesehen? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.

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