Die Stadt Zürich fördert neuerdings die Vereinigung der islamischen Organisationen (VIOZ) direkt. Dies zeigen Subventionslisten, die der Weltwoche, gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz, vorliegen. Beschlossen hat dies Stadtpräsidentin Corine Mauch per Verfügung.

Die VIOZ ist der grösste kantonale islamische Dachverband der Schweiz. Pro Jahr erhält die Vereinigung neu 50 000 Franken der Stadt für vier Jahre. Damit summiert sich ein Beitrag von 200 000 Franken.

Michael Buholzer/Keystone

Jetzt ganz offiziell: Die Stadt Zürich subventioniert islamischen Verband – obwohl erlängst Steuergelder kassiert

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Auf Anfrage erklärt das Präsidialdepartement, mit dem Geld sollen «insbesondere die Vernetzung mit städtischen Stellen, der Betrieb der Meldestelle für antimuslimischen Rassismus sowie die Beiträge zum interreligiösen Zusammenleben in der Stadt Zürich mitfinanziert werden». Die VIOZ stehe in «regelmässigem Austausch mit den Brückenbauern der Stadtpolizei, der Fachstelle Gewaltprävention und der Fachstelle Diversität, Integration, Antirassismus».

Es bleibt nicht beim Beitrag aus dem Präsidialdepartement. Auch das Sicherheitsdepartement zahlt der VIOZ Geld – als «zweckgebundenen Gemeindebeitrag an die Sicherheitskosten» im Rahmen der Finanzierung «für Minderheiten mit besonderen Schutzbedürfnissen».

Dabei wird die Vereinigung schon kräftig von den reformierten Kirchen unterstützt: Das reformierte Kirchenparlament hiess bereits im November 2024 Beträge von 530 000 Franken pro Jahr gut. Auch dieser Betrag stammt indirekt aus den Taschen der Steuerzahler. Die Landeskirchen erhalten jährlich vom Kanton 50 Millionen Franken. Davon gehen 2 Millionen Franken jährlich an andere Religionsgemeinschaften.

Es ist jene islamische Vereinigung, die erst 2016 ihre Mitgliedsmoschee An-Nur in Winterthur suspendierte, nachdem die Polizei den Imam wegen Tötungsaufrufen abgeführt hatte. Und genau aus dem An-Nur-Umfeld stammte der mutmassliche Messerstecher vom vergangenen Donnerstag.

Der Geschäftsführer der VIOZ scheint auch keine Berührungsängste mit radikalen Imamen zu haben, wie die Weltwoche 2023 berichtete.

Dass die Stadt Zürich nun offiziell die Vereinigung subventioniert, überrascht aber leider niemanden.