
Zwei Asiatische Tigermücken sind im Saarland für dieses Jahr bereits nachgewiesen. Im Regionalverband hatte es auch 2025 bereits Funde gegeben.
Im Regionalverband Saarbrücken sind bereits die ersten Tigermücken-Funde des Jahres bestätigt worden. Nach Angaben des Gesundheitsamtes ist das in diesem Jahr ungewöhnlich früh der Fall. Grund seien die sommerlichen Temperaturen.
Besonders betroffen sei das Wohngebiet am Saarbrücker Staden. 2025 habe es zudem Funde im Stadtteil St. Arnual gegeben.
Was ist die Tigermücke?
Die Tigermücke ist eine invasive Art. Sie ist klein, aggressiv und brütet in kleinen, stehenden Wasseransammlungen. Zu erkennen ist sie an ihrer schwarz-weißen Musterung und fünf weißen Streifen an den Hinterbeinen.
Potenziell kann die Tigermücke laut Regionalverband zwar tropische Krankheiten wie Dengue- und Chikungunyafieber übertragen. Dies sei hier aber derzeit noch unwahrscheinlich, da tropische Erkrankungen hier bisher nur selten bei Reiserückkehrern aufgetreten seien.
Das Gesundheitsamt bittet Bürgerinnen und Bürger, bei möglichen Funden Fotos an tigermuecke@rvsbr.de zu mailen.
Außerdem rief das Gesundheitsamt Anwohner auf, wenn möglich Brutstätten zu minimieren.
Über dieses Thema haben auch die SR info-Nachrichten am 4.6.2026 berichtet.
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Erstveröffentlichung: 04.06.2026 | 09:48 Uhr