Secure-Boot-Desaster: Was Sie tun können
Upgrade …
BIOS-Update
Abschalten?
Abschalten: wie denn?
Ausblick: Microsofts Pläne
Secure Boot soll, so lautet das Versprechen, Computer davor schützen, dass sich Schadsoftware in den Bootprozess einnistet. Doch auslaufende Microsoft-Zertifikate und gravierende Schwachstellen steigern die Gefahr, dass Ihre Rechner stattdessen gar nicht mehr booten. Sie können sich aber in vielen Fällen davor schützen – sofern Microsoft und die Hardwarehersteller mitspielen. Was konkret zu tun ist, beschreibt das Nachfolgende für Windows.
Der Maßnahmenkatalog beginnt bei der Kontrolle des aktuellen Zustands, wobei die c’t-Skripte helfen, die wir in „Was im UEFI-Zertifikatsspeicher Ihres PC steckt“ und „Secure Boot: UEFI-Bootmanager unter Windows prüfen“ vorgestellt haben. Dieser Artikel geht davon aus, dass Sie die anderen gelesen haben.
Wenn Secure-Boot-Zertifikate ablaufen, müssen Sie aktiv werden, denn sonst drohen Bootprobleme.Der Maßnahmenkatalog reicht von Windows-Updates über Bootmanager-Tausch bis hin zum BIOS-Update.Als Notausgang bleibt schlimmstenfalls nur, Secure Boot im BIOS-Setup deaktivieren.
Wenn Sie dabei feststellen, dass Ihr PC bislang nur die alten Secure-Boot-Zertifikate kennt, spielen Sie Windows-Updates ein, mitunter ist auch ein BIOS-Update erforderlich. Falls es dabei Probleme gibt, versuchen Sie die Updates manuell anzustoßen oder dafür zu sorgen, dass Ihre Installation wieder Support erhält. Eventuell sind Bootmanager zu tauschen. Falls alles nichts hilft, bleibt notfalls noch der radikale Schritt: Abschalten. Doch der Reihe nach.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels «Secure-Boot-Desaster: Was Sie tun können».
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