Besonders stören würde sie das, weil der Goldraub damit recht stark in den Mittelpunkt rückt, obwohl es laut ihr bei Xatar so viel anderes gebe, das deutlich mehr Aufmerksamkeit verdiene. Dabei nennt sie zum Beispiel ein im kurdisch geprägten Teil des Iraks ansässiges Waisenhaus, bei dessen Bau Xatar 2016 gemeinsam mit dem Verein Our Bridge e.V. beteiligt war. Sie wünsche sich, dass man sie eher nach ihren Gefühlen zu Xatars gemeinnützigen Tätigkeiten frage – und nicht nach dem Gold.

Sie hat übrigens auch noch eine Theorie dafür, wieso der Goldraub bei Xatar so viel öffentlichkeitswirksamer ist als seine philanthropischen Aktivitäten: «Man vergleicht sich automatisch. Sieht man etwas, was besser ist, dann wird das ganz schnell klein gemacht. Fehler werden komplett verbreitet.» Dazu sei gesagt, dass der Goldraub auch in Xatars selbst geschriebener Biografie eine tragende Rolle hat.

Farvahs Gedanken zu Xatars ehrenamtlicher Arbeit 

Diese Gelegenheit nutzt Miriam Davoudvandi übrigens, um Farvah zu fragen, wie es ihr denn damit ging, dass Xatars Waisenhäuser und Spielplätze erbaut hat. Dazu meint die Witwe, dass es ihr damit «sehr, sehr gut» gegangen sei. Sie erinnert sich dabei an Xatars Großzügigkeit und sein großes Herz.

Hier könnt ihr euch das Interview anschauen: