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Seit Ende vergangenen Jahres hat Microsoft eine Funktion für Teams angekündigt, wodurch die Software automatisch den Standort von Nutzerinnen und Nutzern ermitteln und daraus etwa die Anwesenheit im Büro ableiten können soll. Die Einführung der umstrittenen Funktion wurde bereits verschoben. Jetzt verschiebt Microsoft das Releasedatum nochmals, gibt als Release-Zeitraum jedoch den aktuellen Monat Juni an.

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Das lässt sich dem aktualisierten Beitrag dazu im Microsoft-365-Admin-Center entnehmen (MC1081568, Kopie bei merill.net). Sofern Nutzerinnen und Nutzer im Unternehmens-WLAN unterwegs sind, kann Teams sie ab Einführung der Option automatisch als Anwesend etwa in einem Gebäude einloggen. „Das macht es einfacher für Nutzer, die Arbeit mit Kollegen zu koordinieren und persönlich mit ihnen in Kontakt zu treten“, erklärt das Unternehmen.

Bedenken bezüglich Privatsphäre

Die Funktion sorgte für hitzige Diskussionen, da sie potenziell den Schutz der Privatsphäre aushebelt. Allerdings stellt Microsoft klar, dass die Funktion standardmäßig bei allen Tenants deaktiviert bleibt. Admins müssen sie erst aktivieren und konfigurieren. Selbst danach bleiben Endanwender in Kontrolle und können auswählen, ob diese Information mit anderen Mitarbeitern geteilt wird. Die Funktion soll zudem zunächst in Teams für macOS und für Windows einziehen. Teams soll den Ort nicht aktualisieren, wenn Mitarbeiter sich nach den offiziellen Arbeitszeiten (Working Hours) verbinden; die lassen sich innerhalb von Teams oder dem Outlook-Kalender einstellen. Ortseinträge werden zudem außerhalb der Arbeitszeiten gelöscht.

Admins müssen dazu etwa WLAN-BSSIDs zu Gebäuden zuordnen, dann können Mitarbeiter die Funktion nutzen, wenn sie es wünschen. Das soll sogar so weit reichen, dass spezielle Geräte wie Monitore kartiert werden.

Die Funktion will Microsoft nun von Anfang Juni bis Ende Juni 2026 verteilen. Zuletzt hatte das Unternehmen dafür den Monat Mai für die neue Teams-Funktion anvisiert.

(dmk)

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