Über Backrooms kann man nicht genug Erfolgsgeschichten erzählen. Schon der Ursprung des Films ist überaus faszinierend: Der Mystery-Horror geht auf das unheimliche Bild eines leerstehenden Hinterzimmers zurück, das vor sieben Jahren im Internet die Runde machte. Drei Jahre später erstellte ein unscheinbarer Jugendlicher namens Kane Parsons dazu eine Webserie auf YouTube, die zum viralen Hit wurde.

Hollywood wurde darauf aufmerksam und sicherte sich die Rechte an dem Projekt. Nun ist Parsons 20 Jahre alt und kann seinen ersten abendfüllenden Spielfilm als Regisseur vorweisen. Backrooms ist jedoch kein obskures Nischenprojekt, das nur Filmfans etwas sagt. Nein, Backrooms ist einer der größten Leinwand-Hits des Jahres und hat mit einem Budget von 10 Millionen US-Dollar bereits über 260 Millionen eingespielt.

Jetzt kommt der Film nach Deutschland.

Backrooms: Verirrt euch in schaurigen Hinterzimmern

Die Wahrheit ist: Je weniger ihr über Backrooms wisst, desto besser. Der Film lebt von seinen Geheimnissen – und einer unverkennbaren Ästhetik. Die sogenannten «liminal spaces», die zuletzt auch für den markanten Look von Severance verantwortlich waren, ziehen komplett in den Bann und lassen auch im gelblichen Licht verlassene Büroräume erforschen, in denen merkwürdige Dinge vor sich gehen.

Mehr soll an dieser Stelle jedoch nicht verraten werden. Lasst euch einfach darauf ein, dieses merkwürdige Labyrinth zu erkunden, bei dem völlig unklar ist, ob es überhaupt eine Mitte gibt. Schritt für Schritt tauchen wir mit den Figuren in einen Komplex ein, der verborgen in einer Zwischenwelt zu liegen scheint und einem verzerrten Abbild unserer Welt gleicht. Ein Albtraum, in dem man richtig versinken kann.

Versinken müssen wir aber nicht allein: Zwei fantastische Schauspieler:innen führen uns in die Tiefen der Backrooms. Auf der einen Seite wäre da Renate Reinsve, die kürzlich erst in Sentimental Value mit den Räumen eines Hauses konfrontiert wurde. Ihr gegenüber steht Chiwetel Ejiofor, der sich letztes Jahr in Bridget Jones verliebte. Von diesen Gefühlen dürfte in Backrooms allerdings nicht mehr viel übrig sein.

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Am 18. Juni 2026 ist es endlich so weit und Backrooms startet in den deutschen Kinos. Der nächste Horror-Hype danach ist nicht mehr fern, denn auch Obsession – Du sollst mich lieben steht in den Startlöchern. Der ist ähnlich erfolgreich wie Backrooms und wurde ebenfalls von einem Filmemacher mit YouTube-Wurzeln gedreht: dem 26-jährgen Curry Barker. Hier stellt sich eine neue Regiegeneration vor.