Ein Quartiervorhaben mit 200 Wohnungen und 1.000 Arbeitsplätzen hat an der Urne eine überwältigende Mehrheit gefunden.

Redaktion

16. Juni 2026

Das vor einigen Jahren vorgestellte Siegerprojekt für das EWB-Areal (Visualisierung: EWB)

Die Stimmberechtigten der Stadt Bern haben der Überbauungsordnung des EWB/BLS-Areals in Ausserholligen zugestimmt. Mit einem Ja-Anteil von fast 80% wurde die Vorlage gutgeheissen, der Verpflichtungskredit für den Erwerb des Monbijou-Areals von Energie Wasser Bern (EWB) mit rd. 74%. 73,54 Prozent Ja-Stimmen. Im Entwicklungsschwerpunkt Ausserholligen sind die Grundlagen für ein neues Quartierzentrum mit über 200 genossenschaftlichen Wohnungen und über 1.000 Arbeitsplätzen inklusive des neuen Hauptsitzes der EWB damit geschaffen. «Das heutige Ja ermöglicht die Schaffung eines offenen, urbanen und durchmischten Stücks Stadt und bringt das wichtige Stadtentwicklungsgebiet Ausserholligen weiter voran», sagt Stadtpräsidentin Marieke Kruit. Vorgesehen sind vier Hochhäuser, die einen städtebaulichen Akzent setzen sollen. Zudem soll – im Gegensatz zu heute – das ganze Areal öffentlich zugänglich sein.

Der Verpflichtungskredit, mit dem die heutigen Liegenschaften von EWB erworben werden sollen, beläuft sich auf rd. 63 Mio. CHF. Die Objekte befinden sich an der Monbijou- und an der Sulgeneckstrasse. Der Kauf erfolgt, sobald EWB seinen Hauptsitz auf das Areal «Ausserholligen VI» verlegt hat. «Mit dem Umzug von EWB nach Ausserholligen bietet das zentral gelegene Areal im Monbijou Entwicklungsperspektiven für die Stadt», sagt Gemeinderätin Melanie Mettler, Direktorin für Finanzen, Personal und Informatik.

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