Eine neue Gesprächsrunde zum Nahostkonflikt soll am 21. Juni in der Schweiz beginnen; iranische Unterhändler und US-Vizepräsident JD Vance werden daran teilnehmen.
Dieses Ereignis fand vor dem Hintergrund der iranischen Ankündigung statt, die Straße von Hormus aufgrund israelischer Angriffe im Libanon wieder zu schließen.
Vor seiner Abreise nach Europa äußerte JD Vance die Hoffnung auf Fortschritte in der Atomfrage und beim Waffenstillstand im Libanon. Dies sind die beiden Hauptthemen dieser Verhandlungsrunde.
Ursprünglich waren die Verhandlungen in der Schweiz für den 19. Juni geplant, wurden aber in letzter Minute verschoben.
Am späten Abend des 19. Juni verkündeten die USA die Wiedereinsetzung des Waffenstillstands im Libanon. Dies war eine Bedingung des vorläufigen Abkommens mit dem Iran.
Am 20. Juni nahmen israelische Truppen und Hisbollah-Kämpfer die Gefechte jedoch wieder auf und beschuldigten sich gegenseitig, die Waffenruhe gebrochen zu haben. Daraufhin kündigte der Iran die Schließung der Straße von Hormus für alle Schiffe an.
Die Straße von Hormuz, eine wichtige Route für Öl- und Gaslieferungen, wurde während eines Großteils des Krieges von Iran blockiert, was erhebliche Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte hatte.
Zuvor hatten sich US-Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Masoud Pezeshkian in einer vorläufigen Vereinbarung darauf geeinigt, diese Route wieder zu öffnen.
Nach der Ankündigung des Irans erklärte die USA, dass die sichere Durchfahrt durch diese internationale Wasserstraße weiterhin gewährleistet sei und dass US-Truppen vor Ort seien, um die Lage zu überwachen.
Unterdessen warnte Trump auf der Social-Media-Plattform Truth Social, dass die USA eigene Gebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormuz erheben könnten, falls die Verhandlungsführer keine Einigung erzielen.
Nach Angaben aus dem Iran und dem Schweizer Außenministerium traf die iranische Delegation am späten Abend des 20. Juni in der Schweiz ein. Das iranische Fernsehen berichtete, dass der Delegation der Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad Bagher Ghalibaf, und der iranische Außenminister, Abbas Araghchi, angehörten.
Auf US-amerikanischer Seite erklärte JD Vance, er könne nur ein oder zwei Tage an den Verhandlungen teilnehmen. Zuvor hatte er in einem Interview mit Fox News mitgeteilt, dass die Verhandlungsführer Jared Kushner und Steve Witkoff anwesend seien, um die technischen Aspekte zu klären, und berichtet, dass die Verhandlungen gut vorankämen.
Quelle: https://www.vietnamplus.vn/my-va-iran-noi-lai-dam-phan-ve-xung-dot-tai-trung-dong-tai-geneva-post1119666.vnp