«Magico»
Bad Bunny begeistert in Düsseldorf – Outfit überrascht
![]()
Aktualisiert am 21.06.2026 – 06:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Reggaeton-Star Bad Bunny steht beim ersten von zwei Deutschland-Konzerten in Düsseldorf auf der Bühne. (Quelle: dpa/Henning Kaiser)
Vorlesen
Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00
1x
Jetzt neu bei t-online:
Schriftgröße anpassen!
Artikel teilen
Bei seiner Europatour spielt Bad Bunny in Deutschland nur in Düsseldorf. In der geschlossenen Merkur-Spiel-Arena feiert er drei Stunden eine Party.
Eine ernste Miene, geschlossene Augen, Anzug mit Krawatte: Bad Bunny wirkt auf der Bühne im Düsseldorfer Stadion nicht wie ein internationaler Superstar, sondern wie ein Junge von nebenan. Wie Benito, der Latin- und Reggaeton-Star mit Vornamen heißt.
Schon vor Konzertbeginn skandieren die Fans seinen Namen. Sie kommen nicht nur aus Bad Bunnys Heimat Puerto Rico, sondern tragen auch stolz die Flaggen Kolumbiens, Ecuadors, Mexikos oder Perus. Es ist ein Fest für Lateinamerika – mitten in Düsseldorf.
Bad Bunny in Düsseldorf: Tickets binnen Minuten vergriffen
Zehn Konzerte spielte Bad Bunny in Madrid, in Deutschland sind es nur zwei. Beide finden in Düsseldorf statt. Die Tickets waren binnen Minuten ausverkauft. Laut Angaben des Ticketvermittlers Viagogo interessierten sich Fans aus der ganzen Welt für Karten, alleine rund 10 der weiterverkauften Karten gingen in die USA. Dort tritt Bad Bunny aus Protest gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump derzeit nicht auf.
Politik spielt auf der Bühne zunächst eine untergeordnete Rolle. Die Stimmung sei «Magico», magisch, sagt Bad Bunny, der während des Konzerts ausschließlich spanisch spricht. Er hätte sich niemals ausmalen können, dass er mal vor so vielen Menschen in Deutschland spielen würde.
Bad Bunny emotional: Weltstar umarmt Kind im Publikum
«Ihr bringt Puerto Rico in die Welt», ruft er den vielen Fans zu, die Fahnen mitgebracht oder sich die Flaggen ins Gesicht gemalt haben. Dann wird es emotional, als Bad Bunny erst ein Kind und dann eine ältere Frau im Publikum umarmt. Der Weltstar wirkt bodenständig. Minutenlang läuft keine Musik. Stattdessen steht Bad Bunny am Publikum, schüttelt Hände oder umarmt Zuschauer. Die Botschaft ist klar: Er ist Benito, einer von ihnen.
Musikalisch nimmt Bad Bunny seine Fans auf der «Debi Tirar Mas Fotos»-Tour mit auf eine Zeitreise durch seine Karriere – im Rückwärtsgang. Zu Beginn erklingen klassische Latin-Töne, begleitet von Posaune, Saxophon und Trompete. Im Anzug versetzt Bad Bunny die Zuschauer zurück in das Lateinamerika der 1980er-Jahre, es erinnert an Szenen aus der Netflix-Serie «Narcos».


