Wichtige OPs stehen an

TV-Star Jochen Busse zieht ins Seniorenheim

22.06.2026 – 14:06 UhrLesedauer: 2 Min.

Jochen Busse: Er moderierte von 1996 bis 2005 "7 Tage, 7 Köpfe".Vergrößern des Bildes

Jochen Busse: Er moderierte von 1996 bis 2005 «7 Tage, 7 Köpfe». (Quelle: IMAGO)

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Nach mehreren Eingriffen wird Jochen Busse auf Pflege angewiesen sein. Aus diesem Grund hat der 85-Jährige Vorkehrungen getroffen.

Eigentlich sollte Jochen Busse in diesen Wochen auf der Bühne stehen. Doch die Vorstellungen seines Stücks «Weiße Turnschuhe» in Düsseldorf und München mussten abgesagt werden. Der Grund: mehrere bevorstehende Operationen.

Während die Eingriffe geplant werden, hat der 85-Jährige bereits einen neuen Wohnort bezogen. Wie die «Abendzeitung München» berichtet, ist Jochen Busse in die Residenz am Dom in Köln gezogen – eine Senioren-Residenz, in der er nach den Operationen auch seine Reha absolvieren will.

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Während des Interviews mit der Zeitung war Busse mitten im Einzug. «Gerade werden schon meine Bilder aufgehängt», sagte er. Den Umzug von Düsseldorf nach Köln in die Seniorenresidenz bezeichnete er als «vernünftige Entscheidung»: Nach den Eingriffen könne er die Reha direkt vor Ort absolvieren und sei gut betreut.

Dem waren eine längere Untersuchungsphase und zunehmende Beschwerden vorausgegangen. «Ich hatte Schmerzen, bin zum Osteopathen, dann kam eins zum anderen», erklärte Busse. Die Diagnose: ein Aneurysma in der Hüfte, das am 29. Juni entfernt werden soll. Erst danach sei die bereits länger geplante Hüft-Operation möglich. Insgesamt rechne Busse damit, das nächste halbe Jahr nicht auftreten zu können.

«Ich bin guter Dinge»

Er selbst gibt sich zuversichtlich. «Ich bin guter Dinge! Mir gefällt es hier, ich bin geistig voll da, habe viele langjährige Freunde in Köln und kenne auch ein paar, die hier in der Residenz leben», sagte er. Finanziell habe er vorgesorgt: Er habe sich all die Jahre vorausschauend ein bisschen was zur Seite gelegt.

Seinen Hula-Hoop-Reifen, mit dem er nach eigenen Angaben seit über 15 Jahren täglich trainiert, hat er bereits in der Residenz aufgestellt. Bis zu den Operationen hält er sich mit Gymnastik fit. Früher habe er bis zum 80. Lebensjahr täglich einen Kopfstand gemacht, außerdem Yoga und Ayurveda-Kuren in seinen Alltag integriert, berichtete er. Sein Ziel hat Busse klar formuliert: «Anfang 2027 wieder auf der Bühne zu stehen, denn das ist mein Lebenselixier.» Seine Wohnung in München-Schwabing will er behalten. Ob der Umzug in die Seniorenresidenz von Dauer sein wird, wird nicht deutlich. «Man muss die Dinge nehmen, wie sie kommen», resümierte Busse jedoch.