Nicht nur das sommerliche Wetter lockte viele Interessierte in die malerische Anlage, die fast schon selbst ein Gesamtkunstwerk ist.

Steinerne Gesichter blicken von der Mauer herunter, bewegungslose Fische schwimmen durch die Beete und „kleine“ Hochhäuser ragen aus dem Gras. Dies alles lässt sich im Skulpturengarten der Küllenhahner Steinbildhauerin Christiane Püttmann sehen.

Jeweils von 13 bis 18 Uhr hat sie zum „Wochenende der offenen Tür“ eingeladen und es warteten Kaffee und Kuchen, Plätzchen und überall liebevoll in Einmachgläsern verteiltes Weingummi für die Naschkatzen. Von der Fläche her bleibt der Garten überschaubar und doch finden knapp 70 Skulpturen darin Platz, die auch alle weit voneinander entfernt erscheinen. Ein kleines Raumwunder mit gemütlichen Sitzgelegenheiten im Schatten. Püttmann freut sich über die Besucherzahlen wie auch die Worte des Lobes am Wochenende. An beiden Tagen gab es ein volles Haus, mit neuen Gesichtern und alten Bekannten. Der Garten ist für alle stetig neu, denn er befindet sich in ständiger Veränderung.

Was gleich bleibt, sind die charmanten Gespräche mit der Künstlerin, die Informatives, Witziges und Außergewöhnliches über ihr mit Leidenschaft betriebenes Handwerk erzählt. Sie mache keinen Vorschriften dazu, wie die Leute ihre Arbeiten zu sehen hätten. Damit bleiben die Gespräche für beide Seiten anregend.

Wer die Gelegenheit am Wochenende verpasst hat, kann dem Skulpturengarten auch freitags von 17 bis 19 Uhr und samstags von 13 bis 17 Uhr besuchen. Sonntags wäre es nach Vereinbarung unter 0202 / 29997897 möglich.

Die Steinbildhauerin kann auch immer mit neuen Arbeiten aufwarten. Derzeit arbeitet sie an abstrakt anmutenden Korallen und weiteren Skulpturen, was einen Besuch stets interessant gestaltet.