Tod von Luna Jordan

Dreh geht nach Trauerfall weiter – diese Berlinerin übernimmt

25.06.2026 – 15:26 UhrLesedauer: 2 Min.

Lea Drinda (Archivbild): Sie soll in der Serie "Hamburg Days" nun die Fotografin Astrid Kirchherr spielenVergrößern des Bildes

Lea Drinda (Archivbild): Sie soll in der Serie «Hamburg Days» nun die Fotografin Astrid Kirchherr spielen (Quelle: Christoph Soeder/dpa)

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Sechs Wochen nach dem Tod von Luna Jordan nimmt die Produktion der Beatles-Serie wieder auf. Für die zentrale Rolle steht jetzt eine neue Schauspielerin fest.

Die Beatles-Serie «Hamburg Days» wird weitergedreht. Nach dem plötzlichen Tod der Berliner Schauspielerin Luna Jordan Mitte Mai hatte die Produktion die Arbeit an der sechsteiligen Dramaserie unterbrochen. Jetzt gibt die Produktionsfirma bekannt: Die Dreharbeiten laufen wieder – und die Rolle der Fotografin Astrid Kirchherr übernimmt Lea Drinda.

Wer Lea Drinda ist

Drinda ist 24 Jahre alt, lebt in Berlin und ist dem deutschen Publikum aus der Apple-TV+-Serie «Where’s Wanda?» und dem oscarnominierten Film «In die Sonne schauen» bekannt. Sie gewann 2022 den DAfFne-Preis als beste Hauptdarstellerin für «Becoming Charlie» und war für den Deutschen Fernsehpreis nominiert.

Sie tritt in eine Rolle, die für Luna Jordan die bislang größte ihrer Karriere gewesen wäre. Jordan spielte die Hamburger Fotografin Astrid Kirchherr – jene Frau, die den Beatles Anfang der 1960er Jahre ihren ikonischen Pilzkopf-Haarschnitt verpasste und deren Einfluss auf Stil und Auftreten der Band bis heute sichtbar ist. Jordan starb am 13. Mai im Alter von 25 Jahren in Berlin.

Serie über die Beatles, bevor sie die Beatles waren

Die britische Band Beatles mit George Harrison (l-r), Paul McCartney, John Lennon und Schlagzeuger Ringo Starr während eines Konzerts.Vergrößern des BildesDie britische Band Beatles mit George Harrison (l-r), Paul McCartney, John Lennon und Schlagzeuger Ringo Starr während eines Konzerts. (Quelle: Gerhard Rauchwetter/dpa)

«Hamburg Days» erzählt von den frühen Jahren der Band auf St. Pauli – jener Zeit Anfang der 1960er, in der sich eine unbekannte Kneipenband aus Liverpool in den Clubs des Rotlichtviertels zur späteren Weltkarriere formte. Die Serie basiert auf der Autobiografie von Klaus Voormann, der die Band damals in den Clubs entdeckte. Voormann berät die Produktion.

Showrunner ist Christian Schwochow («The Crown»), die Drehbücher stammen von «Succession»-Headautor Jamie Carragher. Das ZDF zeigt die Serie in Deutschland, die BBC in Großbritannien. Gedreht wird in Hamburg, München und Liverpool. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.