Die Schweizer Meisterinnen (von links): Lina Barmettler, Lisa Käslin und Lisa Niederberger.Die Schweizer Meisterinnen (von links): Lina Barmettler, Lisa Käslin und Lisa Niederberger.

Bild: Franz Keiser

Mit sechs Junioren- und zwei Elite-Gruppen war Nidwalden am Schweizerischen Gruppenfinale 2026 der Luftgewehrschützen vom vergangenen Wochenende in Bern einwandfrei vertreten. Im Elitefeld, wo nur die 60 Bestklassierten aus drei Heimrunden starten durften, galt es, die Qualifikation für das Finale der besten Acht zu erreichen.

Nidwalden 1 mit Nina Christen, Sandro Greuter, Petra Lustenberger und Stella May zählte aufgrund der höchsten Heimrunden-Ergebnisse ohnehin zu den Mitfavoriten und belegte hinter Titelverteidiger Olten den zweiten Qualifikationsrang. Dabei erzielte Olympiasiegerin Nina Christen mit sensationellen 421,8 Punkten und einem Durchschnitt von 10,54 pro Schuss stehend das Höchstresultat.

Nidwaldner Nachwuchs in Hochform

Im Elite-Final überraschte dann der Vorjahresvierte Thörishaus alle Favoriten und besiegte sogar Titelverteidiger Olten deutlich. Die Verteidigung der Silbermedaille vom Vorjahr war für Nidwalden, trotz kämpferischen Einsatzes, schon bald nicht mehr möglich. Immerhin resultierte der dritte Schlussrang und damit eine verdiente Bronzemedaille.

Nidwalden 2 mit Marion Fischer, Manuel Lüscher, Samuel Christen und Alena Zurkirch fehlte auf dem 14. Schlussrang genau 8,9 Punkte zur Finalteilnahme. Gruppenchef Samuel Christen zeigte sich in Anbetracht der hohen Podestresultate zufrieden mit den Nidwaldner Platzierungen. Erst auf dem 44. Rang findet man die Gruppe von Lungern (OW) mit Nicole Vogler, Melanie Renggli, Cäsar Spichtig und Andrea Merkofer.

In Hochform präsentierten sich die Nidwaldner Nachwuchsleute in der jüngsten Kategorie U17. Einmal mehr hatte Nachwuchschef Bruno Mathis das richtige Händchen für die beste Gruppenzusammenstellung. Waren es im Vorjahr Josefina Durrer, Leandra Achermann und Olivia Kiser, die den Meistertitel nach Nidwalden holten, heissen die diesjährigen Sieger Lisa Käslin, Lisa Niederberger und Lina Barmettler. Auf den Ehrenplätzen folgten die Kronfavoriten Uster und Winistorf.

Nationale Wettkampfluft schnuppern

Nidwalden 2 mit Lena Gander, Jana Waser und Emily-Sophie Thür klassierte sich ehrenvoll auf dem 6. Rang. Nationale Wettkampfluft schnupperte Nidwalden 3 auf dem 12. Rang mit Patricia Hess, Alessio Tuor und Alina Niederberger.

Im starken Feld der U21 blieben alle drei Nidwaldner Gruppen unter ihren Erwartungen. Ramona Gander, Luc Rogger und Neville Wirz belegten den 13. Rang. Mit dem 15. Rang mussten sich Leandra Achermann, Josefina Durrer und Olivia Kiser begnügen. Lungern mit Giulia Brancati, Nicole Kiser und Daria Heiniger erfreute sich über den 14. Rang.

Den 39. Platz erreichte Nidwalden 3 mit Lisa Ambauen, Patrik Waser und Binja Bühlmann. Für Coach Bruno Mathis, der seine Schützlinge wiederum perfekt vorbereitet hatte, bedeutet der Meistertitel der U17 eine verdiente und wichtige Bestätigung seiner professionellen Ausbildungsarbeit. Die vollständigen Ranglisten sind auf der Website www.swissshooting.ch ersichtlich.

Bronze holten sich die folgenden Athletinnen und Athleten (von links): Nina Christen, Sandro Greuter, Stella May, Petra Lustenberger mit dem zufriedenen Gruppenchef Samuel Christen (vorne Mitte).Bronze holten sich die folgenden Athletinnen und Athleten (von links): Nina Christen, Sandro Greuter, Stella May, Petra Lustenberger mit dem zufriedenen Gruppenchef Samuel Christen (vorne Mitte).

Bild: Franz Keiser