Der Swiss Venture Club (SVC) hat die fünf Finalisten für die zehnte Ausgabe des Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich bekanntgegeben. Am 24. November 2026 treten die nominierten Unternehmen im Kongresshaus Zürich gegeneinander an – von der Digitalparking bis zur Vicollective.
Redaktion
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30. Juni 2026
SVC, Initiant des Prix SVC, ehrt KMU. Quelle: zvg
Die Finalisten für die zehnte Ausgabe des Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich stehen fest. Fünf Unternehmen aus der Region Zürich haben es in die engere Auswahl geschafft und werden am Dienstag, 24. November 2026, im Kongresshaus Zürich um den begehrten Preis antreten. Erwartet werden rund 1’500 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur. Durch die Verleihung führt Eveline Kobler.
Träger und Initiant der Prix-SVC-Verleihungen ist der SVC, ein unabhängiger, non-profitorientierter Verein zur Förderung und Unterstützung von KMU in der Schweiz, der 2001 gegründet wurde. Mit dem Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich zeichnet er vorbildliche Unternehmen aus, die durch innovative Produkte und Dienstleistungen, ihre Firmenkultur, die Qualität der Mitarbeitenden und des Managements sowie durch einen nachhaltigen Erfolgsausweis überzeugen. Die Selektion erfolgt ausschliesslich durch eine unabhängige, regional stark verankerte Expertenjury.
Jurypräsident Christopher Blaufelder, Partner bei McKinsey & Company Switzerland, kommentiert die Nominierten: «Der Wirtschaftsraum Zürich zeigt mit diesen fünf Unternehmen eindrücklich, wie breit unternehmerischer Erfolg in unserer Region verankert ist – von traditionsreichem Handwerk über innovative Verpackungslösungen bis zur Digitalisierung des Parkraums. Die Nominierten stehen für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation und tragen wesentlich zur Stärke unseres Wirtschaftsstandorts bei. Alle fünf Nominierten sind verdiente Preisträger. Ich freue mich sehr auf das grosse Finale im November und darauf, diesen herausragenden KMU im Kongresshaus Zürich die Bühne zu bieten, die sie verdienen.»
Die fünf Finalisten im Überblick
Die Digitalparking aus Schlieren ist ein eigenkapitalfinanziertes Schweizer Familienunternehmen, dessen Geschichte bis 1956 zurückreicht. Mit einem Marktanteil von 85–90 % gilt sie als Marktführerin und einziger Komplettanbieter für bezahltes Parkieren in der Schweiz. Rund 120 Mitarbeitende entwickeln, produzieren und vertreiben Komplettlösungen für Onstreet- und Offstreet-Parkieren. Schweizweit sind über 15’000 Installationen im Einsatz, über die täglich rund 500’000 Transaktionen abgewickelt werden.
Die Pawi Packaging Schweiz aus Winterthur wurde 1960 gegründet und ist bis heute ein familiengeführtes Unternehmen. Der Verpackungsspezialist entwickelt und produziert hochwertige Verpackungslösungen aus Karton und Papier und zählt zu den führenden Anbietern in der Lebensmittel-, Bäckerei- und Konditoreibranche sowie im Non-Food-Bereich. Mit Werken in Winterthur, Singen und Warschau beschäftigt die Gruppe rund 370 Mitarbeitende. Pawi gilt als letzter verbliebener Schweizer Hersteller von Papierbeuteln und setzt auf erneuerbare Energiequellen.
Die PKZ Burger-Kehl mit Hauptsitz in Urdorf ist das traditionsreichste unabhängige Modehaus der Schweiz. Ihre Geschichte reicht bis 1881 zurück; seit 2015 wird das Unternehmen von CEO Manuela Beer geführt, die fünfte Generation ist im Verwaltungsrat vertreten. Mit rund 650 Mitarbeitenden und 41 Damen- und Herrenfilialen zählt PKZ zu den führenden Modeunternehmen im Schweizer Detailhandel und positioniert sich klar im Premiumsegment.
Die Rolf Schlagenhauf aus Meilen wurde 1934 gegründet und wird heute in dritter Generation geführt. Aus dem einstigen Malergeschäft ist eine breite Handwerksgruppe geworden: Rund 310 Mitarbeitende arbeiten an mehreren Standorten im Grossraum Zürich, Winterthur, Baden und Zug. Das Unternehmen ist Fachspezialist für Maler-, Gipser- und Maurerarbeiten, Fassadenisolationen sowie Parkett- und Bodenbeläge. Für seine partnerschaftliche Unternehmenskultur wurde es mehrfach mit dem Swiss Arbeitgeber Award ausgezeichnet, zuletzt 2024.
Die Vicollective mit Sitz in Zürich und Wurzeln in Eglisau vereint seit Januar 2023 die Schweizer Marken Vicafe und Vivi (vormals Vivi Kola) unter einem Dach. Das rund 200 Mitarbeitende zählende Unternehmen wird seit 2024 von CEO Ramon Schalch geführt und wächst jährlich um 15–20 %. Vicafe betreibt heute 18 Espresso Bars in Zürich, Basel und Eglisau mit eigener Rösterei und Coffee Academy. Die Vivi-Getränke sind schweizweit in rund 3’000 Gastronomiebetrieben erhältlich.
Hintergrund: Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich
Der Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich wird seit 2006 verliehen, 2026 bereits zum zehnten Mal. OK-Präsident ist Hannes Weibel, Head Corporate & Real Estate Zurich bei der UBS Switzerland. Der SVC wird unterstützt vom Presenting Partner UBS, den Gold Partnern Emil Frey, Forvis Mazars, IWB, die Mobiliar und Swisscom sowie zahlreichen weiteren Sponsoren.
Weitere Informationen unter: www.svc.swiss
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