Was für ein Schicksalsschlag eine Krebserkrankung bedeuten kann weiß Patrice Aminati gut: 2023 machte sie ihre Diagnose vom schwarzen Hautkrebs öffentlich. Auf ihren sozialen Medien teilte die Influencerin nun zwei Videos ihrer Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und der Aktion Wissenschaftsjahr 2026 „Medizin der Zukunft“. Im Gespräch mit Ministerin Dorothee Bär sprach sie über den richtigen Umgang und Fortschritte in der Medizin.

Die 30-Jährige sprach in dem Format von ihrer Diagnosegeschichte und davon, wie schwer es nicht nur für Betroffene, sondern oft auch für Angehörige ist, mit der Diagnose umzugehen. Das Gespräch war allerdings auch von Optimismus geprägt: Aminati erzählte unter anderem, wie ihre Erkrankung sie zu einem stärkeren und glücklicheren Menschen gemacht und ihren Blick für das Wesentliche geschärft habe.

Die Forschung und damit verbundene Therapien hätten ihr dabei geholfen: „Wenn man das Geschenk hat, von der Forschung und der Hilfe zu profitieren, dann wächst man daran“. Mit dem offenen Umgang damit möchte sie anderen Betroffenen Mut machen.

Medizinische Durchbrüche machen Hoffnung

Denn Grund zum Mut gibt es durchaus: Bär bekräftigte dies im Gespräch damit, welche Fortschritte bereits in der Krebstherapie gemacht würden: „Forschung ist das wirksamste Mittel“, sagt sie, „wir erleben jetzt schon im Jahr sieben der Nationalen Dekade gegen Krebs echte Durchbrüche.“