Braucht es wirklich noch eine Mac-App zur Bearbeitung von Excel-Dateien? Der britische App-Entwickler Tomasz Smieja sagt Ja. Sein Argument: Microsofts Excel ist im Abo einfach zu teuer, Numbers wandelt das Format immer erst in das eigene Dateiformat um, Google Sheets lehnt er aus Datenschutzgründen ab, und das quelloffene Libreoffice sieht ihm einfach zu wenig nach einer nativen Mac-App aus.

Mit Nought hat Smieja daher eine eigene App geschrieben, die nativ XLSX-Dateien lesen und bearbeiten kann. Obendrein unterstützt die App aber auch Tabellen im CSV- und im ODS-Format.

Nought versteht sich nativ auf Microsofts Excel-Dateiformat. (Screenshot: Nought / t3n)

Nought: Das kann die Excel-Alternative für den Mac – und diese Features fehlen noch

Obwohl sich Nought derzeit noch in einer frühen Entwicklungsphase befindet, hatten wir beim Bearbeiten einiger Test-Tabellen keinerlei Probleme. Auch das Öffnen der Dateien selbst ging schnell von der Hand.

Das Interface ist aufgeräumt. Es gibt die üblichen Formatierungsbuttons und für Tabellenneulinge gibt es eine praktische Suchfunktion für Funktionen, die euch neben einer Stichwortsuche auch die Möglichkeit bietet, die unterstützten Funktionen nach Typ zu filtern.

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Genau an dieser Stelle könnten Profis allerdings an die Grenzen von Nought stoßen. Noch unterstützt die App nur etwas mehr als 200 Funktionen. Excel und auch Libreoffice unterstützen hingegen weit mehr als 400.

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Immerhin verspricht der Nought-Entwickler aber wöchentliche Updates für die noch junge App. Und tatsächlich hat er seit der Erstveröffentlichung im April 2026 eine Vielzahl von Features nachgelegt. Außerdem nimmt er per E-Mail auch Feedback-Wünsche von Nutzer:innen auf.

Schon jetzt ein solides Werkzeug

Noch mag Nought zwar keine vollwertige Alternative für Microsofts Excel sein, wer aber nach einer Alternative sucht, die alle wichtigen Tabellenformate unterstützt, und obendrein kostenlos ist, der kann durchaus einen Blick auf die App werfen.

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 29.06.2026 veröffentlicht, interessiert jedoch immer noch sehr viele unserer Leser:innen. Deshalb haben wir ihn aktualisiert und hier nochmals zur Verfügung gestellt.

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