Maria Pappa, Stadtpräsidentin, St.Gallen
«Dieser Cupsieg ist ein starkes Zeichen von Identität, Stolz und Zusammengehörigkeit für die ganze Region. Man hat gespürt, wie eine ganze Region hinter der Mannschaft steht. Er hat Menschen zusammengebracht und Erinnerungen geschaffen, die weit über den Sport hinausgehen. Deshalb bedeutet dieser Erfolg nicht nur einen Pokalgewinn, sondern auch ein Stück Ostschweizer Geschichte und ein Gefühl von Gemeinschaft, das noch lange nachwirken wird.
Ich durfte zum dritten Mal nach Bern an den Final reisen. Die Stimmung nach den letzten beiden verlorenen Spielen war trist, umso wertvoller war es wohl für alle, dass es dieses Mal endlich geklappt hat. Der Match selbst hatte alles, was Fussball emotional macht. Der frühe 1:0-Vorsprung liess die Hoffnung wachsen, die Rote Karte war ein echter Tiefpunkt, und plötzlich war wieder alles offen. Dann der Penalty, die Anspannung auf den Rängen und schliesslich die Erlösung mit dem 3:0. Meine Gefühle schwankten zwischen Hoffnung, Nervosität, Besorgnis und grenzenloser Freude. Gerade weil der Weg dorthin über zwei verlorene Finals geführt hat, werde ich diese freudvolle Stimmung in Bern und in St.Gallen wohl nie vergessen.»
Daniel Fässler, Geschäftsführer Zima Projektentwicklung AG, St.Gallen
«‹Grüewiss im Herz›, ein Claim, der an diesem Pfingstsonntag zur Wahrheit wurde. Bern gehörte uns. Nicht nur dem FC St.Gallen 1879, sondern einer ganzen Region, die seit Jahren auf diesen Moment gewartet hat. Die Ostschweiz ist keine laute Region. Sie zeigt ihre Stärke nicht durch grosse Gesten, sondern durch Verlässlichkeit und Fleiss, und ganz offensichtlich auch durch Zusammenhalt und Treue, die auch in schwierigen Zeiten nicht wanken.»