Wer zwischen mehreren Programmen für Meetings wechselt, wird das Problem kennen. Tools wie Teams, Zoom und Co. bieten zwar ähnliche Funktionen, doch lassen sich selbige in jeder App nur über unterschiedliche Shortcuts aufrufen. Wer bei allen schnell das Mikrofon stummschalten, die Kamera deaktivieren oder den Bildschirm teilen will, muss sich mehrere Tastenkombinationen über mehrere Programme hinweg merken.

Dune: Ein Mini-Keypad für Meetings

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Das will das Unternehmen Project Mirage ändern. Sie haben jetzt die Vorbestellungen für ein kleines Gadget mit dem Namen „Dune“ gestartet. Im Grunde handelt es sich dabei um ein Mini-Keypad mit drei Tasten, das per USB-C mit deinem Macbook verbunden werden kann. Zum Start des Gadgets werden zunächst nur Apple-Notebooks unterstützt, die mindestens einen M2- oder M1-Pro-Chip haben.

Sobald eine zusätzliche Software heruntergeladen wurde, kann das Mini-Keypad erkennen, welche App du gerade aktiv auf deinem Mac nutzt. Anhand der geöffneten Anwendung zeigt Dune dann drei Schnellbefehle in der unteren linken Bildschirmecke an. Dabei haben die Verantwortlichen einigen Apps schon voreingestellte Shortcuts verpasst. Im Kalender kannst du direkt Terminen zu- oder absagen oder ihnen beitreten, wenn es einen Meeting-Link gibt. In Zoom-Terminen kannst du dein Mikrofon sowie deine Kamera per Knopfdruck an- und abschalten.

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Besonders spannend ist allerdings, dass sich die Shortcuts auch selbst festlegen lassen. Dabei können sogar Apple- oder Shell-Skripts genutzt werden, um komplexere Befehle auszuführen. So kann Dune etwa einen Screenshot deines Bildschirms aufnehmen, die Aufnahme nach möglichen To-dos für dich durchsuchen und diese schließlich einer Liste hinzufügen. Um das realisieren zu können, greift Dune auf Claude Desktop zurück. Über die KI lassen sich auch passende Skripts bauen, indem du Claude einfach beschreibst, was du erreichen willst. Dune-Nutzer:innen können ihre erstellten Shortcuts zudem online teilen.

Zum Start verlangt Project Mirage für Dune 119 US-Dollar. Dabei handelt es sich aber nur um einen frühen Einführungspreis. Sobald die aktuelle Vorbestellerphase endet, steigt der Preis auf 149 Dollar. Aktuell wird laut Project Mirage die erste Charge von Dune an Kund:innen verschickt, die das Projekt schon zuvor unterstützt hatten. Wer Interesse an einem der Gadgets hat, kann sich auf eine Warteliste für die zweite Produktionscharge setzen lassen. Wer Alternativen sucht, die jetzt direkt verfügbar sind, wird womöglich auch mit dem Stream Deck im Homeoffice glücklich.

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Dieser Artikel wurde ursprünglich am 06.07.2026 veröffentlicht, interessiert jedoch immer noch sehr viele unserer Leser:innen. Deshalb haben wir ihn aktualisiert und hier nochmals zur Verfügung gestellt.

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