Katrin Müller-Hohenstein ist eine der bekanntesten Sportmoderatorinnen Deutschlands. Doch wie alles begann, erstaunt sie selbst bis heute.
Die Moderatorin wurde am 2. August 1965 in Erlangen geboren. Sie studierte Theaterwissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg. Darauf folgte ein kleiner Abstecher in die USA, nach Orlando und New York, wo sie 1985 und 1986 als Cultural Representative (Kulturbeauftragte) bei Disney World arbeitete.
Die heute 60-Jährige war von 1996 bis 2007 mit Stefan Parrisius verheiratet. Ihr Ex-Mann ist ebenfalls kein Unbekannter: Er moderiert die Sendung „Eins zu Eins. Der Talk“ bei Bayern 2. Zusammen haben sie einen Sohn.
Angefangen hat Katrin Müller-Hohenstein beim Radio. In über 20 Jahren moderierte sie mehr als 4000 Radiosendungen, unter anderem bei Antenne Bayern und beim Bayerischen Rundfunk. Dass sie beim ZDF gelandet ist, beschreibt sie auf ihrer Webseite als Zufall: „Dass man mir – ohne jegliche Fernseherfahrung – dort gleich das ‚aktuelle sportstudio‘ anvertraut hat, darüber staune ich bis heute und bin immer noch sehr dankbar.“
Auch wenn es ihr zufolge nur Zufall war, hat sie seit 2006 mehr als 200 Fernsehsendungen moderiert, darunter das „aktuelle sportstudio“. Außerdem moderierte sie Welt- und Europameisterschaften sowie sechs Olympische Spiele. Auch 2026 ist sie für das ZDF wieder im „sportstudio live – FIFA WM 2026“ im Einsatz.
Auszeichnungen und ihr Buch
Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet. So erhielt Müller-Hohenstein 2012 die Goldene Kamera in der Kategorie „Beste Information, beste Sportmoderation“ und wurde 2021 mit dem Sportjournalistenpreis als Sportjournalistin des Jahres geehrt. Zudem wurde ihr 2022 der Bayerische Verdienstorden verliehen.
Katrin Müller-Hohenstein ist auch als Autorin tätig. 2020 erschien das Buch „Viel Erfolg! Wie wir wurden, was wir sind“, das sie gemeinsam mit Co-Autor Jan Westphal veröffentlichte. Darin gingen sie der Frage nach, wie man erfolgreich werden kann. Dafür wurden zahlreiche Interviews geführt, so kommen unter anderem Julien Bam, Joachim Löw und Sarah Wiener zu Wort.