Amag-Kreuzung überlastet
Die Strasse wird für die Entwicklung von Jona zum verkehrstechnisch wichtigen Eckpfeiler. Denn heute lastet praktisch der ganze Verkehr in diesem Gebiet auf der Feldlistrasse, respektive, geht über die permanent überlastete Amag-Kreuzung.
Ohne eine zusätzliche Anbindung des riesigen Gebietes südlich der St. Gallerstrasse wird dieser Stadtteil dereinst verkehrstechnisch zum Problem.
Wichtigste Wachstumszone
Das Gebiet Porthof und Portacher Nord und Süd (westlich Jumbo Baumarkt) ist Jonas wichtigste Wachstumszone. Es umfasst Flächen von weit über 50’000 Quadratmeter Bauland. Dabei ist die mehrere zehntausend Quadratmeter grosse Landwirtschaftsfläche der Familie Karl Murer noch nicht einmal eingerechnet, welche langfristig Teil der Entwicklung von Jona werden dürfte.
400’000 Franken-Kredit
Für die nun projektierende und später zu realisierende Erschliessungsstrasse beantragt der Stadtrat einen Projektierungskredit von 400’000 Franken. Wird dieser abgelehnt, würde sich Rapperswil-Jona im Bereich Jona Süd seine eigene Zukunft verbauen. Denn, wird die Strasse jetzt nicht projektiert, wird die Bauparzelle unterhalb der Mercedes-Garage überbaut. Damit wäre die Chance vertan, die geplante Erschliessungsstrasse später zu bauen.
Am 9. März an der Bürgerversammlung geht es also um Weitsicht und die Entwicklung von Jona. Und um die Frage, ob die Stadt ihre strategischen Chancen nutzt – oder verstreichen lässt.