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Er hat keine Zukunft mehr bei Union! Chris Bedia (30) kehrte erst vor wenigen Wochen von seiner Leihe von den Young Boys Bern nach Berlin zurück. Nachdem die Schweizer die Kaufoption für Bedia nicht gezogen hatten. Jetzt ist klar, was sich bereits angedeutet hatte: Der Stürmer muss sich einen neuen Verein suchen.

Schon nach dem Spiel in Jena hatte der neue Trainer Mauro Lustrinelli (50) angedeutet: „Es kann sein, dass die nächsten Tage etwas auf dem Transfermarkt passiert.“ Offiziell ist noch nichts. Doch beim Training am Dienstag war Bedia für die Vereinssuche freigestellt.

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Bitter für Bedia: In Bern lief es richtig gut. Der Ivorer spielte seine beste Saison, verpasste die Torjägerkanone der Super League um nur einen Treffer. Seine 17 Saisontore wurden nur von den 18 Treffern von Bedias Ex-Teamkollege Christian Fassnacht (32) übertroffen. Aber: Im Winter holten die Young Boys Samuel Essende aus Augsburg – für drei Millionen Euro.

Für die Schweizer eine große Investition. Mit der Ankunft Essendes endete Bedias Bern-Märchen. Für ihn hieß es stattdessen erst Ersatzbank, dann Rückkehr zu Union. Und jetzt weiter zum nächsten Verein.

Gedränge im Union-Sturm

Bei den Eisernen hätte Bedia im Sturm viel Konkurrenz gehabt. Mit Andrej Ilic (26) und Oliver Burke (29) können gleich zwei erfahrene Bundesliga-Spieler im Sturmzentrum spielen. Dazu kommt Ilyas Ansah (21), der in seiner ersten Bundesliga-Saison überzeugen und sich zum Stammspieler entwickeln konnte – und weiterhin Potenzial für einen nächsten Schritt hat.

Mit Dmytro Bogdanov (19) und Mekhi Gray (19) hoffen außerdem zwei Nachwuchsspieler auf Einsatzzeit. Und Leih-Rückkehrer Marin Ljubicic (24) konnte in der bisherigen Vorbereitung überzeugen. Für Bedia wäre es da eng geworden. Ebenso für Tim Skarke (29), den Union auch gerne abgeben würde.