Im Pfadi-Kantonslager wurde am Dienstagabend die erste Sturmwarnung ausgerufen. In einem solchen Fall müssen sogenannte Sarasanis – grosse aus Blachen geknöpfte Gemeinschaftszelte – sowie Firstzelte entlang ihres Masts zusammengenommen oder ganz flach auf den Boden gelegt werden. So bieten sie dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche.
Zusätzlich zurrten die Helferinnen und Helfer alle losen Gegenstände fest. Material, das durch Regen hätte beschädigt werden können, wurde in Unterstände gebracht.
Gewitter zog vorbei
Die Vorsicht zahlte sich aus. «Die Nacht haben wir ereignislos überstanden», sagt Mediensprecher Basil Schnellmann. Zwar hätten Blitze die Zelte mehrmals erhellt und der Donner sei deutlich zu hören gewesen. «Das Gewitter ist aber an uns vorbeigezogen.» So blieb das Lager von grösseren Auswirkungen verschont und das Programm konnte wie geplant weitergeführt werden.
Wetter wird weiter beobachtet
Entwarnung gibt es dennoch nicht. Laut der Prognose von SRF Meteo sind in Jonschwil in den kommenden Tagen weitere Gewitter möglich. Die Lagerleitung verfolgt die Wetterentwicklung weiterhin genau. Falls nötig, würden weitere Schutzmassnahmen gemeinsam mit der lagerinternen Einsatzzentrale beschlossen und den einzelnen Einheiten mitgeteilt.
«Wir beobachten den weiteren Wetterverlauf auf jeden Fall genau und sind bereit, Massnahmen zu ergreifen», sagt Schnellmann.