Eine vielversprechende neue Krebstherapie kann bei der Moderatorin Patrice Aminati leider nicht angewendet werden. Das teilte die 31-Jährige am Dienstag in ihrer Instagram-Story mit. Hintergrund war, dass mehrere Nutzer sie auf eine neue Form der Krebstherapie aufmerksam gemacht hatten. „Die Therapie wurde vor einiger Zeit schon für mich geprüft und kommt leider für mich nicht in Frage“, sagte Aminati in der Story. „Ich habe leider einen anderen HLA-Typ“, erklärt sie. HLA ist die Abkürzung für das humane Leukozyten-Antigensystem. Bei der Therapie werden die HLA-Strukturen genutzt, damit Immunzellen den Tumor gezielt aufspüren und vernichten können. „Meine genetische Körperzellenstruktur springt darauf leider nicht an.“
„Solange die Ärzte noch therapieren, haben Sie Hoffnung“
Die Behandlung mache ihr weiter zu schaffen, berichtete sie. Die Situation sei „ermüdend und man ist einfach ausgebrannt“, so Aminati. „Da hilft die beste Unterstützung nichts: Diesen Rucksack, der schwerer und schwerer wird, den muss man alleine tragen.“ Motivation gebe ihr aber der Satz einer Mitpatientin: „Solange die Ärzte noch therapieren, haben Sie Hoffnung.“
Bei Aminati wurde vor drei Jahren schwarzer Hautkrebs diagnostiziert. Eine vollständige Heilung ist laut früheren Aussagen von ihr ausgeschlossen. Im Dezember hatte Aminati die Trennung von ihrem Ehemann bekanntgegeben, dem Fernsehmoderator Daniel Aminati (52), mit dem sie eine Tochter hat.
Hitzewelle „doppelt anstrengend“
Schon die vergangene Hitzewelle sei besonders belastend gewesen. „Für uns chronisch Erkrankte war das natürlich doppelt anstrengend“, schrieb sie in der Instagram-Story. „Das fängt an bei der Kühlung der Medikamente bis hin, dass Nebenwirkungen doppelt und dreifach zuschlagen.“