ParsToday – Der Botschafter und Ständige Vertreter Irans beim Büro der Vereinten Nationen in Genf hat den UN-Hochkommissar für Menschenrechte in einem Schreiben vor den humanitären und menschenrechtlichen Folgen der fortgesetzten US-Angriffe auf Iran gewarnt und eine klare Verurteilung dieser Angriffe durch dessen Büro gefordert.

Wie ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur IRIB News berichtet, erklärte Ali Bahraini, die rechtswidrigen Angriffe verstießen gegen die Grundsätze und Regeln des Völkerrechts, hätten zahlreiche Zivilisten getötet und erhebliche Schäden an ziviler Infrastruktur sowie lebenswichtigen Einrichtungen verursacht.

In dem Schreiben werden unter anderem Angriffe auf Abschnitte der Eisenbahnstrecke Teheran–Maschhad, eine Trinkwasseraufbereitungsanlage im Landkreis Dehloran, Getreidesilos in den Landkreisen Hoveyzeh und Dasht-e Azadegan, Fischerboote im Süden Irans, Raketenangriffe in der Nähe des Baghaei-Krankenhauses in Ahvaz sowie der Angriff auf den Flughafen Semnan als Beispiele für Schäden an ziviler Infrastruktur infolge der US-Angriffe genannt.

Bahraini bedauerte zudem, dass das Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte die jüngsten Angriffe bislang nicht verurteilt habe. In einer Situation, in der die territoriale Integrität eines UN-Mitgliedstaates verletzt werde und die Zivilbevölkerung weiterhin unter den Folgen leide, könne das Ausbleiben einer klaren, rechtzeitigen und entschlossenen Reaktion den Eindruck eines selektiven Umgangs mit Menschenrechten und dem Völkerrecht erwecken.