Benchmarkergebnisse eines Vorserienmodells sind grundsätzlich natürlich immer mit Vorsicht zu genießen. Im Vergleich mit unserer Cinebench-2026-Datenbank erzielt der geleakte N1X dennoch ein beachtliches Resultat und bewegt sich ungefähr auf dem Niveau von AMDs Ryzen AI Max+ 395 und Intels Core Ultra X9 388H. Qualcomms Snapdragon X2 Elite XE2-94-100 und Apples M5 Max erreichen sowohl im Single-Core- als auch im Multi-Core-Test allerdings deutlich höhere Werte.
Als Testsystem wird außerdem ein Surface Laptop Ultra genannt, eines von zahlreichen Geräten, die voraussichtlich mit RTX Spark auf den Markt kommen. Nvidia hat bereits bestätigt, dass der Chip in Laptops, Mini-PCs und kompakten AI-Workstations eingesetzt werden soll, ähnlich wie AMDs Strix- und Gorgon-Halo-Plattformen.
Der Benchmark dürfte die endgültige Leistung des Prozessors jedoch noch nicht widerspiegeln. Neben der offensichtlich fehlerhaften Taktangabe von 1,01GHz deuten auch die generischen CPU- und GPU-Bezeichnungen auf eine noch nicht finale Firmware hin. Das Serienmodell könnte mit Intel Panther Lake und möglicherweise sogar AMD Medusa Point konkurrieren. Die Arm-basierten Lösungen von Qualcomm und Apple dürften in dieser Generation jedoch nur schwer zu übertreffen sein.