Newsblog zum Krieg in der Ukraine

Selenskyj will Treffen mit Trump und Putin

Aktualisiert am 26.02.2026 – 13:19 UhrLesedauer: 21 Min.

imago images 0848725352Vergrößern des Bildes

Wolodymyr Selenskyj in Kiew: Er will ein Treffen mit Donald Trump und Wladmir Putin. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/Javad Parsa/imago)

Der Außenminister ist in Kiew geehrt worden. Selenskyj will bald ein Spitzentreffen mit Trump und Putin. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Vertreter der Ukraine und der USA beraten am Donnerstag in Genf erneut über mögliche Wege hin zu einem Ende des russischen Angriffskriegs. Das Gespräch zwischen dem ukrainischen Chefunterhändler Rustem Umerow und den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner solle der Vorbereitung des für Anfang März geplanten nächsten «trilateralen Treffens mit Russland» dienen, kündigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an.

Selenskyj telefonierte im Vorfeld des Treffens nach eigenen Angaben mit US-Präsident Donald Trump. Nach russischen Angaben wird auch der Kreml-Gesandte für internationale Wirtschaftsfragen, Kirill Dmitriew, am Donnerstag nach Genf reisen, um mit den US-Vertretern zu sprechen. In Genf hatte Mitte Februar eine trilaterale Gesprächsrunde mit Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA stattgefunden, die allerdings keine konkreten Ergebnisse brachte. Moskau beharrt für ein Ende seines Angriffskriegs auf seiner Forderung, dass die Ukraine die gesamte Donbass-Region abtreten soll – was Kiew strikt ablehnt.

Bei einem massiven Angriff auf Charkiw und die Region Charkiw wurden mindestens 14 Menschen verletzt, darunter befindet sich auch ein Kind. Dies berichtete der Leiter der OVA Charkiw, Oleg Synegubov, auf Telegram. «Bei einem massiven Angriff des Feindes wurden in Charkiw und dem Dorf Rai-Olenivka 14 Menschen verletzt.

«Unter den Verletzten befindet sich auch ein siebenjähriger Junge», heißt es in der Veröffentlichung. Alle Verletzten würden medizinisch versorgt, fügt die OVA hinzu. Wie die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform berichtete, wurde Charkiw einem massiven kombinierten Angriff ausgesetzt, wobei Treffer in drei Stadtteilen registriert wurden.

Die Schweizer Regierung hat ihre Sanktionen gegen Russland im Einklang mit dem Ende des vergangenen Jahres von der EU beschlossenen 19. Sanktionspakets verschärft. «Ab dem 25. April 2026 gilt in der Schweiz ein vollständiges Kauf- und Importverbot von russischem Flüssig-Erdgas (LNG)», erklärte die Regierung in Bern am Mittwoch. Für bereits bestehende langfristige Lieferverträge werde eine Übergangsfrist bis Ende 2026 gelten.

Die Schweiz, die kein Mitglied der EU ist, hat mehrere von Brüssels Wirtschaftssanktionen gegen Russland übernommen. «Die Maßnahme verfolgt das Ziel, Russlands Einnahmen aus dem Verkauf fossiler Brennstoffe zu verringern, die den Krieg gegen die Ukraine maßgeblich mitfinanzieren», erklärte die Schweizer Regierung.