Kesb-Entscheid vor Bundesgericht

Ein Vater ist wegen der Impfung seines Kindes ans Bundesgericht gelangt. (Symbolbild)
sda
Ein Streit zwischen getrennten Eltern über eine Kinderimpfung beschäftigte das Bundesgericht. Die Richter entschieden, dass eine Siebenjährige die geplante Auffrischungsimpfung erhalten darf.
![]()
![]()
Heute um 12:02•Heute um 12:14Darum geht’sEin Mädchen (7) erhält gegen den Willen des Vaters eine Auffrischungsimpfung.Das Bundesgericht bestätigte den Entscheid der Kesb im Kanton Bern.Ausschlaggebend war, dass keine besonderen Gründe gegen die Impfung vorlagen.Zusammenfassung erstellt mit
Ein siebenjähriges Mädchen wird gemäss dem schweizerischen Impfplan eine Auffrischungsimpfung erhalten. Dies hat das Bundesgericht entschieden. Die Eltern waren sich uneinig, so dass die Kesb entscheiden musste.
Die Mutter des Mädchens gelangte im Mai 2025 an die für sie zuständige Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) im Kanton Bern. Sie ersuchte darum, dass das Kind gemäss dem nationalen Impfplan die Auffrischungsimpfung gegen Diphtherie, Starrkrampf und Keuchhusten erhält.
Der getrennt von der Kindsmutter lebende Vater wollte das Mädchen im Rahmen der schulärztlichen Untersuchung nicht impfen lassen. Dies geht aus einem am Montag publizierten Urteil des Bundesgerichts hervor.
Keine besonderen Umstände
Nun hat das Bundesgericht gemäss seiner Rechtsprechung entschieden, dass das Kind die Auffrischungsimpfung erhalten soll. Die Kesb habe zu Recht den entsprechenden Entscheid gefällt, wie dies bei einer elterlichen Pattsituation in dieser Frage vorgesehen sei.
Entgegen der Ansicht des Vaters würden keine ausserordentlichen Umstände vorliegen, die zusätzliche Abklärungen erfordern würden. Das Mädchen habe den Impfstoff bereits dreimal erhalten und gut vertragen. Auch sei der Impfstoff vom Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic zugelassen, weshalb dazu keine weiteren Überprüfungen notwendig seien.
Video aus dem Ressort
Mediziner entsetzt: US-Gesundheitsminister entlässt Impf-ExpertengremiumUS-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy löst das gesamte Impfgremium der US-Gesundheitsbehörde CDC auf. «Wir entlassen die 17 derzeitigen Mitglieder des Gremiums», schreibt er in einem Meinungsbeitrag.