Bevor diese Frauen in den Kampf ziehen, machen sie erst ein paar Schritte nach rechts, dann nach links: Sie tanzen. Dafür machen sie Musik an, reichen einander die Hände und bewegen sich. Keine schwierige Choreografie, darum geht es nicht. Der Tanz sei ein Symbol ihrer Freiheit, sagen die Frauen. Eine von ihnen lernt man im Dokumentarfilm „To My Sisters“ näher kennen: Berxwedan ist eine junge Kurdin, die sich dem bewaffneten Widerstand gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) angeschlossen hat. Im Norden Syriens, in der umkämpften Region Rojava, dient sie in einer Frauenverteidigungseinheit (YPJ), seit Jahren schon, ein Ende ist nicht abzusehen.